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FCF-Trainer Perret muss bei Null beginnen

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FCF-Trainer Perret muss bei Null beginnen

Fussball 1. Liga: Ein neues Team mit dem bisherigen Trainer

Morgen Nachmittag steigt der FC Freiburg nach einer turbulenten Transferzeit mit einem guten Dutzend neuer Spieler in die 1. Liga-Saison. Trainer Philippe Perret gibt in seinem zweiten Trainerjahr als Ziel einen Platz unter den ersten fünf an.

Von KURT MING

Kein Stein blieb Ende Saison beim Traditionsklub FC Freiburg auf dem anderen. Zum Trainingsbeginn umfasste das FCF-Kader noch gerade acht Spieler aus der letzten Saison, mehr als ein halbes Dutzend Akteu-
re waren dem Ruf aus Bulle und
der lukrativen Challenge League gefolgt.

Dank der grossartigen Arbeit von TK-Chef Charly Clément kann Trainer Philippe Perret am kommenden Wochenende auf ein gutes 21-Mann-Kader zurückgreifen, bei dem die Routine etwas die Jugendlichkeit des vergangenen Jahres ablösen soll. Für Trainer Perret ist nicht zuletzt dank den drei Verstärkungen aus Frankreich ein besserer Rang als letzte Saison möglich.

Interner Konkurrenzkampf
entbrannt

Ein kurzer Blick auf das neue Kader des FCF zeigt, dass es in der kommenden Meisterschaft vorweg im Mittelfeld und im offensiven Bereich zu einem leistungsfördernden Konkurrenzkampf kommen könnte. Darin eingewickelt sind auch die beiden jungen Sensler Elmar Wolhauser und Alain Kuriger, von denen Trainer Perret erhofft, dass sie sich möglichst rasch an den höheren Rhythmus in der 1. Liga gewöhnen. Wenn es ab Samstag um Meisterschaftspunkte geht, zählt der Neuenburger natürlich vorab auf seine routinierten Spieler wie Olivier Python, Kamel Boughanem, Emmanuel Crausaz, Alexandre Dupasquier sowie die neuen Franzosen Altikovski, Rajaud und Kouakoua.

Die Franzosenfraktion soll vorab die zuletzt etwas löchrige Defensive verstärken. Perret sieht in den vielen Wechseln eine positive und negati-
ve Seite: «Einerseits wurde damit meine ganze letztjährige Aufbauphase innert einer Woche kaputtgemacht, andererseits kann ich jetzt mit der neuen Mannschaft wieder etwas Frisches aufbauen. Und ich traue dem neuen Team durchaus einen Platz im vorderen Mittelfeld zu.» Einzig den Faktor Zufall, einen guten Start und ein paar glückliche Siege zu Saisonbeginn und keine Verletzten kann der Trainer nur wenig beeinflussen.

Schwierige Vorbereitungszeit

In acht Vorbereitungsspielen (4 Siege und 4 Niederlagen) versuchte Perret seine Truppe auf Vordermann zu bringen. Wegen den vielen Transfers und den Ferienabsenzen der Spieler war die Vorbereitungsphase alles andere als optimal: «Meine Spieler sind aber alles Amateure und haben natürlich auch Anrecht auf Ferien», zieht der ehemalige Internationale ein etwas enttäuschtes Fazit über
die Testphase, die am vergangenen Samstag mit der knappen Cup-Niederlage gegen Grenchen zu Ende ging.

Auch für Rückkehrer Kamel Boughanem ist klar, dass die Mannschaft sicher ein halbes Dutzend Spiele brauchen wird, um nach so vielen Wechseln wieder eine Einheit zu bilden. Perret will natürlich möglichst schnell versuchen, aus seinem neuen 21-Mann-Kader ein optimales und effizientes Puzzle zusammenzustellen. Betrug das Durchschnittsalter im Vorjahr 23, ist dies nun 24 Jahre.

An der vorjährigen Taktik mit drei Verteidigern, fünf Mittelfeldspielern und zwei Stürmern will Perret nichts ändern: «Das heisst aber nicht, dass wir jeweils auf den Gegner und den Spielstand reagieren werden. Aber im Prinzip will ich mit einer offensiv eingestellten Mannschaft in die Saison steigen.»
Startspiel in Echallens

Der FC Freiburg beginnt morgen Samstag die Saison beim FC Echallens. Dieses Team zählt Freiburgs Trainer Perret nach dem Rückzug von Sitten zu den Favoriten, dies nebst Baulmes und Martigny. Vergangene Saison standen die Waadtländer lange Zeit auf den Aufstiegsplätzen. Doch kam ihnen Bulle in der Endphase der Saison ja bekanntlich in die Quere. So gesehen also gerade ein starker Auftaktgegner und ein guter Test für Freiburg. Unsicher bei den Pinguinen sind die Einsätze der angeschlagenen Kouakoua, Python und Julmy (Rippenbruch). Aber sowohl beim FCF wie auch bei Echallens ist man sicher froh, dass es nach «der heissen Trainingsphase» endlich losgeht.

Spielbeginn: Stadion Echallens morgen Samstag um 17.30 Uhr. mi

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