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FDP verlangt mit Mandat eine neutrale Studie

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Während die SVP eine Initiative lanciert und die SP heute eine Motion einreichen will (die FN berichteten), hat die Grossratsfraktion der FDP gestern ein Mandat rund um die Spitalstrategie deponiert.

Anders als die beiden rivalisierenden Parteien wolle die FDP die Verantwortung dem Verwaltungsrat nicht entziehen, so Parteipräsident Didier Castella gestern an einer Medienorientierung. «Wer schliesslich die Entscheidungen trifft, ist sekundär», teilt die FDP mit.

Die Partei stört sich viel mehr daran, dass die auf Ende Jahr vom Verwaltungsrat versprochene Studie durch den Direktionsrat des Freiburger Spitals erstellt wird und sich nur auf die Grundlagenarbeit einer externen Firma abstützt. «Die Entscheidkompetenz betreffend die Studienergebnisse bleibt bei der Spitaldirektion, was die Resultate in ein zweifelhaftes Licht rückt.» Mit ihrem Mandat verlangt die Partei vom Staatsrat eine zweite, unabhängige Studie, die den Rahmen breiter steckt und auch Varianten mit mehreren Akutstandorten prüft.

Präsident Castella verwies auf eine im Emmental durchgeführte Studie. Gemäss einer Anfrage könnte diese Firma in zwei Monaten eine Studie für Freiburg erstellen.

Die Form eines Mandates hat gemäss Castella den Vorteil, dass der Staatsrat darauf eingehen kann, ohne vor den Grossen Rat zu treten. Somit könnten Ende Jahr laut Castella zwei Studien vorliegen, die man vergleichen könnte.

Fraktionschef Markus Ith ergänzte: «Es geht uns mit dem Mandat nicht um eine politische Aktion, sondern einzig darum, Basis-Informationen bereitzustellen.» uh

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