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FDP wählt Sébastien Dorthe an ihre Spitze

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Hyperaktiv, farbig und nahe bei den Leuten: So präsentierte FDP-Grossrat Romain Collaud gestern an der Delegiertenversammlung in Bulle Sébastien Dorthe als Kandidaten für die Präsidentschaft der Freiburger Freisinnigen. «Er wird Sie herausfordern, aber er kann auch Kritik ertragen. Er ist immer am richtigen Ort und nahe bei den Leuten. Kurz: Sébastien Dorthe ist ein Präsident.»

Dieser Ansicht waren auch die rund 75 Anwesenden der Versammlung. Sie wählten Dorthe mit Applaus zum Präsidenten der Kantonalpartei.

Erste Worte auf Deutsch

Dorthe richtete sich nach dieser Wahl zuerst auf Deutsch an die Delegierten, auch wenn er bei seiner Präsentation für die Kandidatur eingestanden hatte, dass die deutsche Sprache nicht zu seinen Stärken zählt (die FN berichteten). «Ich habe Ja zu diesem Amt gesagt, weil der abtretende Präsident Didier Castella und dessen Team die FDP in der letzten Legislatur auf den Erfolgsweg geführt haben», sagte Dorthe.

Die 43 Massnahmen, die der FDP-Vorstand vor fünf Jahren als Richtlinie aufgestellt hatte, würden auch ihm als Leitfaden dienen, umso mehr als noch nicht alle diese Massnahmen umgesetzt seien.

Sébastien Dorthe versprach, dass er die Werte der Partei hochhalten werde: Freiheit, Zusammenhalt und Innovation. Dazu wolle er den Menschen und die politische Verantwortung ins Zentrum stellen. «Ich will eine bodenständige Politik betreiben», sagte Dorthe.

Vizepräsidenten gewählt

Der neue Präsident betonte, dass er sich auf eine neue Parteiführung stütze, welche die verschiedenen Mentalitäten, politischen Ansichten und Regionen vertrete.

Die kantonale FDP wählte neben dem neuen Präsidenten auch vier Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten: Johanna Gapany aus Bulle, Isabelle Portmann aus Tentlingen, Pierre-Alain Bapst aus Cormérod und Louis-Philippe Cardis aus Corminboeuf. Thomas Zwald und Antoinette de Weck traten von ihren Ämtern als Vizepräsidenten zurück.

Ja zum Energiegesetz

Die FDP des Kantons Freiburg hat an ihrer Versammlung ebenfalls die Parolen zu den Volksabstimmungen vom 21. Mai gefasst. Die Partei sagt mit 64 gegen 17 Stimmen Ja zur Energievorlage. Nationalrat Jac­ques Bourgeois hob in seiner Vorstellung die Vorzüge des Gesetzes hervor, insbesondere den geordneten Ausstieg aus der Atomkraft und die Förderung alternativer Energieformen. Das Gesetz stiess in der Versammlung aber auch auf Kritik. So wurde eingeworfen, dass neue Energieträger auf zu viele Widerstände stossen und dass ein Verwaltungsmonster geschaffen würde.

Im Gegensatz dazu nahm die Partei das Gesetz zur Gebäudeversicherung ohne Gegenstimme an. FDP-Staatsrat Maurice Ropraz hatte das Geschäft als KGV-Verwaltungsratspräsident vorgestellt.

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