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Federer dank Tiebreak-Stärke im Halbfinal

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 «Es wäre für mich eine gute Woche, wenn ich im Match fit bin und die Halbfinals erreiche», hatte Federer am Montag vor seinem ersten Einsatz am neuen Rasenturnier in Stuttgart, das vor einem Jahr von Sand auf Gras wechselte, erklärt. «Ein Traum wäre es, wenn ich das Turnier gewinne.» Das erste Ziel erreichte er mit dem Sieg gegen den einstigen Top-20-Spieler Mayer, das zweite ist noch immer möglich. Im Halbfinal am Samstag trifft er auf Dominic Thiem, die Nummer 7 der Welt. Gegen den Österreicher verlor er vor einem Monat in Rom auf Sand, als er unter Schmerzen im Rücken litt.

Wie bereits in seinem ersten Spiel gegen den jungen Amerikaner Taylor Fritz konnte Federer auch gegen Mayer nicht kaschieren, dass er nach der langen Wettkampfpause noch nicht bei 100 Prozent seiner Leistungsstärke angelangt ist. Der erfolgreichste Spieler der Tennisgeschichte auf Rasen hatte grosse Mühe, in den Aufschlagspielen des deutschen Qualifikanten, der nach diversen Verletzungen bis auf Platz 226 der Weltrangliste zurückgefallen ist.

Mental war er jedoch voll da, wenn es zählte. In beiden Tiebreaks zeigte er eine nahezu perfekte Leistung. Im gesamten ersten Satz gewann Federer nur drei Punkte mehr als Mayer, und als er im zweiten Durchgang zum ersten–und einzigen–Mal seinen Service abgeben musste, konterte er sogleich mit dem Re-Break zum 1:2. Vor dem zweiten Tiebreak sah sich der Schweizer beim Stand von 5:6 drei Satzbällen des 32-jährigen Deutschen gegenüber und machte alle mit direkten Aufschlagpunkten zunichte. Mit 15 Assen funktionierte der Service alles in allem deutlich besser als gegen Fritz.

«Es ist schön, wenn dir dein Service in kritischen Situationen hilft», freute sich Federer nach dem Sieg in 85 Minuten. «Es ist schön, auf dem Platz zurück zu sein und zwei Spiele in Folge zu gewinnen.» Der erstmalige Auftritt beim Rasen-Event in Stuttgart ist deshalb bereits jetzt ein Erfolg für den Basler.

Gegen Thiem, der sich auf Rasen selber überrascht, braucht er wohl nochmals eine Leistungssteigerung. «Das bedeutet mit sehr viel», sagte der 22-jährige Niederösterreicher über den unerwarteten Erfolg auf seinem «Problembelag». Vor dem Halbfinal gegen Federer macht der Halbfinalist des French Open auf Understatement: «Auf Rasen erwarte ich gegen Roger nichts. Wenn ich mit einer Packung nach Hause gehe, kann ich mich nicht beschweren.»  sda

 

 

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