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Federer in Paris mit Blick nach Wimbledon

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Beim French Open ist Roger Federer zum ersten Mal seit anderthalb Jahren wieder an einem Major-Turnier dabei. Trotzdem sind eher keine Schweizer Höhenflüge in Paris zu erwarten. Mehr spricht dafür, dass Federer seinen Grand-Slam-Titelrekord an Rafael Nadal verliert.

Es wäre ohnehin ein ungleiches Fernduell um den 21. Grand-Slam-Titel gewesen – auf dem Sand von Roland Garros, im Reich von Rafael Nadal. Doch angesichts der Umstände gibt sich Federer überhaupt keiner Illusion hin: „Ich bin realistisch: Ich werde das French Open nicht gewinnen.“ Alles ist beim Baselbieter auf den Saisonteil nach dem Turnier in Paris ausgerichtet. Dann will er wieder mit den Besten mithalten und um die Turniersiege spielen.

Was es für die Rückkehr an die absolute Spitze braucht, will sich Federer zumindest zum Teil in den nächsten Tagen wieder aneignen. Die kommenden Partien über drei Gewinnsätze sollen Rhythmus, Konstanz und Wettkampf-Härte bringen. Je mehr Matches es werden, desto besser. Die Qualifikation für die zweite Woche wäre schon ein kleiner Erfolg, schliesslich steht er in diesem Jahr mit nur drei Partien und einem Sieg da.

Andere haben auf der Tour den Ton angegeben. Stefanos Tsitsipas, Alexander Zverev und Nadal gewannen die drei Masters-1000-Turniere im Vorfeld des French Open. Zverev triumphierte in Madrid sogar nach einem Sieg über Nadal. Auch Andrej Rublew bezwang den Spanier in Monte-Carlo. Die beiden Niederlagen reichen aber nicht, um Nadal die Position des Topfavoriten streitig zu machen. Ihn in Paris zu schlagen, ist nochmals eine ganz andere Herausforderung. In 102 Matches ist es nur Robin Söderling und Novak Djokovic je einmal gelungen.

Djokovic ist auch in diesem Jahr der erste Kandidat, um Nadal zu stürzen. Der dafür am zweitbesten Gerüstete wäre eigentlich Dominic Thiem, der in Paris schon zweimal den Final erreicht hat und in diesem Jahr mit dem vor wenigen Monaten errungenen ersten Grand-Slam-Sieg in New York etwas gelassener antreten könnte. Doch der Österreicher hat sich zuletzt nicht als potenzieller Major-Sieger hervorgetan.

Stan Wawrinka, der einzige andere noch aktive ehemalige French-Open-Sieger neben Nadal, Federer und Djokovic, fehlt wegen einer Fussverletzung. Dominic Stricker, der Berner Junioren-Sieger vom letzten Jahr, erhielt die benötigte Wildcard für die Qualifikation nicht.

Serena Williams‘ nächster Anlauf

Während es bei den Männern auch darum geht, ob Nadal erstmals mehr Grand-Slam-Titel haben wird als Federer, ist bei den Frauen Serena Williams auf Rekordjagd. Die 39-Jährige versucht seit ihrer Rückkehr nach der Geburt ihrer Tochter 2018 vergeblich, den 24. Major-Titel zu erringen, der sie auf Höhe der Rekordhalterin Margaret Court bringen würde. Paris ist hierfür nicht das beste Pflaster. Die Titelhalterin Iga Swiatek und die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty sind unter anderen höher einzuschätzen. Nicht dabei ist Simona Halep, die Siegerin von 2018.

Den drei Schweizerinnen, die es direkt ins Hauptfeld geschafft haben, brachte Roland Garros bislang kein Glück. Belinda Bencic erreichte ihr bestes Resultat vor zwei Jahren, als sie zum einzigen Mal zwei Partien gewann. Obwohl die 24-Jährige 2013 den Junioren-Wettbewerb für sich entschied, spielt sie ungern auf Sand. In den letzten Wochen überzeugte die Weltranglisten-Elfte auf dieser Unterlage nur in Madrid mit dem Viertelfinal.

Jil Teichmann (WTA 53), die in dieser Woche in Strassburg angeschlagen Forfait erklären musste, kam auf Sand zu ihren beiden Turniersiegen auf der Tour, wartet aber noch auf ihren ersten Matchgewinn in Paris. Viktorija Golubic (WTA 72), die seit Saisonbeginn in der Weltrangliste viele Plätze gut gemacht hat, überstand die 1. Runde in Frankreichs Hauptstadt nur einmal.

Mit der 22-jährigen Tessinerin Susan Bandecchi (WTA 219), Stefanie Vögele (WTA 131) und Henri Laaksonen (ATP 150) spielen am Freitag in der letzten Qualifikationsrunde noch drei Schweizer um den Einzug ins Hauptfeld.

Erstmals mit Night Sessions

Während die Qualifikation noch ohne Publikum stattfindet, sind in den Tagen darauf zunächst bis zu 1000 Zuschauer in den Stadien erlaubt und ab dem 9. Juni sogar bis zu 5000. Die erstmals durchgeführten Night Sessions finden wegen der in Frankreich immer noch gültigen Ausgangssperre fast ausschliesslich vor leeren Rängen statt. Nur ein Viertelfinal der Männer am Mittwoch der zweiten Woche darf vor Publikum ausgetragen werden. Das Preisgeld wurde als Folge der Corona-Pandemie um zehn Prozent auf rund 34,4 Millionen Euro reduziert.

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