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Federer nicht unverwundbar

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Tennis Masters: Die Welt-Nummer 1 verliert gegen Gonzalez

Für Federer war die Startpleite gleichbedeutend mit zwei bitteren Premieren. Gegen Gonzalez musste er nach zehn Siegen die erste Niederlage hinnehmen und beim Masters erstmals nach einer Round-Robin-Partie als Verlierer vom Platz; seit der ersten Teilnahme im Jahr 2002 hatte er sämtliche 15 Vorrunden-Begegnungen für sich entschieden. Ausserdem ist es über vier Jahre her, dass Federer zwei Niederlage hintereinander kassierte. Zugetragen hatte sich dies im Mai 2003, als er sich in Hamburg dem Australier Mark Philippoussis und hernach im French Open dem Peruaner Luis Horna hatte beugen müssen.

Souveräner Beginn

Zu Beginn des Spiels am Montagabend hatte nichts auf das unerwartete Ende hingedeutet; der erste Durchgang im Qi-Zhong-Stadion von Schanghai verlief nach dem Geschmack von Federers riesiger Fan-Gemeinde. Der in China extrem populäre Baselbieter war hoch konzentiert und realisierte gleich bei erster Gelegenheit das für den Satzgewinn entscheidende Break. Doch Gonzalez glich das Geschehen mit der Zeit aus, vermochte die Fehlerquote zu minimieren und steigerte sich in einen wahren Spielrausch.Der Chilene trug seinen Teil dazu bei, dass die Partie zu einer ausgeglichenen und hochklassigen Angelegenheit wurde. Im finalen Set besass auch Federer Möglichkeiten, die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeizuführen. Aber der Schweizer liess alle fünf Chancen zum Servicedurchbruch (drei allein im zweiten Game), ungenutzt verstreichen. Dagegen schaffte Gonzalez beim Stand von 5:5 sein erstes Break und stellte die Weichen auf Sieg.

«Keiner schlägt mich elfmal in Folge»

«In der Garderobe hatte ich zu meinem Coach gesagt, dass mich keiner elfmal hintereinander schlägt», witzelte Gonzalez, und wurde dann ernsthafter. «Im ersten Satz hatte ich nicht gedacht, diese Serie stoppen zu können. Die ersten fünf Games hat er (Federer) wie die wahre Nummer 1 gespielt, ja vielleicht noch darüber hinaus. Da habe ich mich sehr schlecht gefühlt. Ich war chancenlos. Trotzdem habe ich immer an mich geglaubt. Das hat sich ausgezahlt. Der Schlüssel zum Erfolg waren mein Service und das Vertrauen in meine Grundschläge.»Federer gab sich derweil gar keine Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen. «Nach diesem Spielverlauf ist das eine sehr harte Niederlage, denn ich denke, ganz gut gespielt zu haben», resümierte er. Gleichzeitig tröstete er sich damit, dass der Fehltritt nicht gleichbedeutend mit dem Ausscheiden ist. «Das Masters ist das einzige Turnier der Saison, das du nach einer Niederlage noch gewinnen kannst. Ich hoffe, in den nächsten zwei Partien gut zu spielen.» Federer trifft morgen Mittwoch auf Nikolai Dawydenko und am Freitag auf Andy Roddick.

Roddick gewinnt sein erstes Spiel

Masters-Cup in Schanghai. Spiele der Qualifikations-Gruppe Rot: Fernando Gonzalez (Chile/7) s. Roger Federer (Sz/1) 3:6, 7:6 (7:1), 7:5. – Andy Roddick (USA/5) s. Nikolay Dawydenko (Russland/4) 6:3, 4:6, 6:2.Doppel. Gruppe Rot: Mark Knowles/Daniel Nestor (Bahamas/Kanada/1) s. Arnaud Clément/Michaël Llorda (Frankreich/7), 2:6, 7:5, 10:5 Tiebreak. – Simon Aspelin/Julian Knowle (Schweden/Österreich/3) s. Lukas Dlouhy/Pavel Vizner (Tschechien/5) 7:6 (7:4), 6:2.

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