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Fehlende Investitionshilfe bremst den Solarboom in der Region Murten

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Autor: Lukas Schwab

Seit rund zwei Monaten läuft mit grossem Erfolg ein kantonales Förderprogramm für Photovoltaikanlagen, das einen wahren Boom für Solaranlagen ausgelöst hat (siehe FN vom 12. Juni). Das Programm ist allerdings nicht im ganzen Kanton eine Erfolgsgeschichte, in der Region Murten wird es bisher kaum genutzt. Grund dafür ist nicht das fehlende Umweltinteresse der Seebezirkler, sondern der tiefere Unterstützungsbeitrag: Der Kanton richtet zwar überall dieselben Investitionshilfen aus, die zusätzlichen Subventionen der Groupe E gibt es aber in Murten nicht.

Viele verzichten

«Da die Groupe E nicht unser Stromlieferant ist, entfällt in unserer Region ihr Unterstützungsbeitrag», erklärt der Murtner Gemeinderat Josef Haag. Die Industriellen Betriebe Murten als Stromlieferant der Gemeinden Merlach, Muntelier und Murten beteiligen sich bisher nicht am kantonalen Förderprogramm. «Dadurch entfällt für interessierte Hausbesitzer ein nicht zu unterschätzender Teil der Investitionshilfe», so Haag. Viele würden deshalb auf den Bau einer neuen Solaranlage verzichten. «Die unerfreuliche Konsequenz ist, dass in unserer Region im Gegensatz zum restlichen Kanton deutlich weniger Solaranlagen entstehen», so Haag.

Antwort steht noch aus

Laut Haag wurde der Gemeinderat durch Bürger, welche von den Fördermassnahmen profitieren wollten, auf die Problematik aufmerksam gemacht. Man habe deshalb kürzlich die Industriellen Betriebe Murten angefragt, ob sie sich mit ähnlichen Projekten befassen. Eine Antwort steht bisher noch aus.

Patrick Bertschy, Direktor der IB-Murten, bestätigte gegenüber den FN die Anfrage des Gemeinderates. Eine Stellungnahme wollte er aber nicht abgeben. «Wir werden die Gemeinde in den nächsten Wochen informieren», so Bertschy.

Im April haben die IB-Murten eine Anfrage für eine Beteiligung am Förderprojekt von Seiten des Kantons negativ beantwortet. Der Kanton hatte vor der Lancierung des Projektes sämtliche Elektrizitätswerke angefragt. Nebst den IB-Murten sprachen sich auch das Elektrizitätswerk Jaun und Gruyère Energie gegen eine Beteiligung aus.

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