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Fehlender Sonnenschutz geht ins Auge

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In diesen heissen und sonnigen Sommertagen geniessen die Menschen das Draussensein ganz besonders. Die Sonne hellt die Stimmung auf, macht das Leben schöner und versorgt uns mit lebenswichtigem Vitamin D. Doch die kurzwelligen UV-Strahlen des Sonnenlichts bergen Gefahren – für unsere Haut, aber auch für unsere Augen. «Die Menschen schützen ihre Haut sehr sorgfältig, aber die Augen werden oft vernachlässigt», sagt Alexandra Wirz, Geschäftsführerin des Optikers VisuellOptic in Murten. Das sei bedauerlich.

UV-Licht fördert Schäden

Werden die Augen nicht vor dem UV-Licht geschützt, kann das zu Zellveränderungen im Auge führen. «Krankheiten können durch das UV-Licht gefördert und beschleunigt werden», erklärt Wirz. «Ein Beispiel ist die Makuladegeneration, bei der sich das Zentrum der Netzhaut verändert, was zu einer Sehverschlechterung führt. Es ist dabei nicht ganz sicher, ob das UV-Licht die Krankheit auslösen kann oder ob es sie einfach fördert.» Auch der im Alter auftretende Graue Star, bei dem die innere Augenlinse getrübt wird, werde durch das UV-Licht gefördert.

Während der Graue Star und die Makuladegeneration schleichend voranschreiten, tritt die Schneeblindheit akut auf. «Wie der Name schon sagt, tritt die Schneeblindheit beispielsweise auf, wenn man sich auf einem Gletscher aufhält, wo das UV-Licht durch den Schnee noch zusätzlich reflektiert wird», so Wirz. Es komme dann zu Verletzungen der Hornhautzellen, vergleichbar mit einem Sonnenbrand der Haut. «Die Schneeblindheit oder Schweissblende tritt sehr schnell auf und ist extrem schmerzhaft. Sie kann aber behandelt werden, da sich die Hornhaut regenerieren kann.»

Ein ungeschützter Blick in die Sonne, zum Beispiel bei einer Sonnenfinsternis, kann zu Schäden auf der Netzhaut und einer Verschlechterung der Sehschärfe führen. Die Netzhaut könne sich auch nicht regenerieren, sagt die Optometristin und fügt an: «Natürlich sollte man unter keinen Umständen direkt in die Sonne schauen.»

Menschen, die mit akuten Folgen der Sonnenstrahlung zu kämpfen hätten, gingen in der Regel direkt zum Augenarzt. «Bei meiner Arbeit kann ich manchmal Wucherungen auf der Bindehaut feststellen. Das ist nicht gefährlich und kommt bei Menschen, die viel draussen arbeiten, oft vor», so Wirz. «Frage ich sie dann, ob sie eine Sonnenbrille tragen, verneinen sie oft.»

Empfindliche Kinderaugen

«Mit dem Alter wird unsere Augenlinse zunehmend trüber», führt Alexandra Wirz aus. «Dadurch filtert sie auch die UV-Strahlen ein Stück weit.» Bei Kindern sei die Linse aber noch ganz klar, und deshalb sei es sehr wichtig, dass Kinderaugen vor der Sonne geschützt würden. Sonnenbrillen für Kinder seien in der Regel nicht extrem teuer. «Da Kinder sehr schnell wachsen, kann man es dann auch verkraften, wenn sie in der nächsten Saison wieder eine neue haben müssen.»

«Normale Sehbrillen haben schon einen UV-Schutz, und auch Kontaktlinsen können damit ausgestattet werden», erklärt Wirz. «UV-Schutz ist aber nicht gleichzusetzen mit Blendschutz. Diesen geben nur die klassischen Sonnenbrillen.» Tragen solle man die Sonnenbrille immer, wenn die Sonne scheine, vor allem aber am Strand, auf dem Wasser oder im Schnee, rät die Optometristin.

Sonnenbrillen werden je nach Grad der Tönung in fünf verschiedene Kategorien eingeteilt. «Für den Alltag ist die Kategorie drei gut geeignet. Sie lässt bis zu 18% Licht durch», so Wirz. Die Stufe vier sei für den Gebrauch auf einem Gletscher oder auf dem Wasser gedacht. «Mit ihr darf man nicht mehr Auto fahren, denn sie lässt nur noch höchstens acht Prozent des Lichts durch.» Kaufe man seine Sonnenbrille in einem Optiker- oder Sportgeschäft, so sei man auch vom UV-Schutz her auf der sicheren Seite. «Der höchste UV-Schutz ist 400 Nanometer. Unsere normalen Citybrillen haben einen UV-380-Schutz.»

Nebst UV-Schutz und Blendschutz ist auch auf eine angemessene Grösse der Brille zu achten. «Je grösser das Glas, desto besser der Schutz. Auf dem Wasser und im Schnee sollte man zusätzlich darauf achten, dass die Brille seitlich gut anliegt», rät Alexandra Wirz. Für eine möglichst lange Lebensdauer rät die Fachfrau, die Brille mit Handseife und Wasser zu reinigen. «Abtrocknen sollte man sie mit einem Mikrofasertuch, das man auch regelmässig und ohne Weichspüler wäscht. Haushalts- oder WC-Papier ist nicht geeignet. Und zum Aufbewahren sollte die Brille natürlich unbedingt in ihr Etui gelegt werden», rät Alexandra Wirz.

«Je grösser das Brillenglas, desto besser der Schutz. Auf dem Wasser und im Schnee sollte man zusätzlich darauf achten, dass die Brille seitlich gut anliegt.»

«Krankheiten können durch das UV-Licht gefördert und beschleunigt werden.»

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