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Fehlstart für Freiburg Olympic

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Beat Baeriswyl

Bisher waren die Genfer in der Meisterschaft gute Punktelieferanten für die erfolgsverwöhnte Truppe von Damien Leyrolles. Aber gerade in diesem wichtigen ersten Spiel der Halbfinalserie (best of 5) klopften die «Löwen» die Freiburger arg aus dem Busch und durften am Schluss als verdiente Sieger die lange Heimfahrt antreten …

Saisonende für Vogt

Eine Hiobsbotschaft wurde vor Spielbeginn vermeldet: Der gross gewachsene Olympic-Center Oliver Vogt zog sich gegen Boncourt eine derart schlimme Verletzung zu, dass er Olympic in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Somit verlor das Heimteam an «Körpergrösse», sollte aber laut Trainer Leyrolles dafür an Tempo gewinnen können. Zu Beginn schien diese Rechnung aufzugehen, denn man sah ein aggressives und konzentriertes Heimteam am Werk (18:10; 9. Min.). Die Partie schien einen gewohnt klaren Verlauf zu nehmen.

Doch Genfs Coach Michel Perrin griff in die Defensiv-Trickkiste und liess von diesem Moment an sein Team eine vorgezogene Zonenverteidigung spielen, welche die Werfer an ihrem Vorhaben hindern sollte. Diese Variante sollte der entscheidende Schachzug sein.

Nichts geht mehr …

Von diesem Moment an litten Olympics Akteure Qualen. Jeder Angriff schien zu scheitern, kaum einer der zahlreichen Würfe traf ins Ziel. So schmolz der beträchtliche Vorsprung an diesem Frühlingsnachmittag dahin. Bis zur Pause schafften die Genfer ein 21:8-Teilresultat und hängten den Freiburgern eine böse Hypothek an. Vogt fehlte unter dem Korb massiv, denn Smith konnte die Rebounds nicht alleine herunterpflücken.

So war es denn oft Genfs Marcus Sloan, der unter dem Korb des Gegners sich Ball für Ball sicherte und so seinem Team zu zweiten und dritten Wurfchancen verhalf. In der Halbzeitpause versuchte Trainer Leyrolles, sein Team auf die aufkommende Gefahr einer Niederlage aufmerksam zu machen.

Leyrolles Worte wirken

Nach dem Seitenwechsel sah man vorerst ein aggressives Olympic. Spielführer Dave Esterkamp peitschte sein Team nach vorne und stellte auf 34:34 (25.). Bis kurz vor der letzten Viertelspause blieb die Partie spannend. Kurz vor der Sirene versetzte der knapp 20-jährige und bloss 170 cm grosse Jaunin mit einem Dreier dem Aufbäumen Olympics einen Dämpfer (44:47). Die kurze Pause wollten die Freiburger zu einem Aufschwung nutzen, aber es kam alles anders …

10 rabenschwarze Minuten

Die entscheidende Spielphase begann eigentlich bereits im dritten Spielabschnitt: Die favorisierten Hausherren gingen durch Holland ein letztes Mal in Führung (44:42; 28.). Danach spielte bloss noch der Gegner. Unvermögen, Pech und die aggressiven Genfer liessen Olympic schlecht aussehen.

Die Gäste dominierten plötzlich in allen Belangen. Vom «grossen Olympic» war nichts mehr zu sehen. So schraubte der Gast mit einem unbegreiflichen und noch nie dagewesenen 23:1-Teilresultat seinen Vorsprung auf 20 Punkte hoch (45:65; 38.). Wieder war es die Zonenverteidigung, welche die Freiburger ins Straucheln brachte. Auch defensiv schien die Leyrolles-Truppe neben den Schuhen zu stehen. Sloan, Kouguere und der starke Jules Aw brachten Genf vollends auf die Siegesstrasse. Die mitgereisten Fans gerieten schier aus dem Häuschen und feierten den Sieg beinahe wie einen Meistertitel. Mit hängenden Köpfen verliessen die Gastgeber das Parkett.

Es bleibt wenig Zeit, um die Spieler wieder auf Siegen einzustellen, denn bereits am Mittwoch folgt Spiel zwei der Serie. Und: Olympic steht unerwarteterweise bereits mit dem Rücken zur Wand. Wer hätte gedacht, dass Spiel eins im Halbfinale auf so klare und diskussionslose Art und Weise verloren gehen würde? Auf Damien Leyrolles und sein Team wartet eine schwierige Aufgabe …

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