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Fehlt es am Geld oder am guten Willen?

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Als Leser der Artikel und Interviews in den FN vom 26. Oktober über die Armut in der Schweiz und im Kanton Freiburg erhält man einen zwiespältigen Eindruck: Fehlt es auf nationaler und auf kantonaler Ebene im Kampf gegen Armut immer in erster Linie am Geld, um die Armut zu bekämpfen, oder sind eher die sogenannten Mandatsträger sowie die verantwortlichen nationalen und kantonalen Behördemitglieder schuld daran? Ich weiss es nicht, trotzdem möchte ich an zwei Beispielen versuchen, den Beweis zu erbringen, dass es in erster Linie nicht am Geld fehlt.

Erstes Beispiel auf nationaler Ebene: Laut Caritas-Schweiz-Direktor Hugo Fasel ist die Armutsprävention sehr wichtig. Es handelt sich vor allem um Investitionen in die Weiterbildung, um Ergänzungsleistungen für Familien, um Kinderkrippen und um sozialen Wohnungsbau. Zweites Beispiel auf kantonaler Ebene: Staatsrätin Anne-Claude Demierre sagt, dass der Kanton Freiburg die von der Kantonsverfassung verlangten Ergänzungsleistungen für Familien noch nicht umgesetzt hat.

Als Fazit drängen sich einige kritische Fragen auf: Ist eine gezielte Präventionspolitik nicht Bestandteil einer ununterbrochenen parlamentarischen Tätigkeit sowohl auf kantonaler als auch auf nationaler Ebene? Wird eigentlich bei der Ursachenbekämpfung und Prävention der Armut in unserer immer rascheren gesellschaftlichen Entwicklung laufend daran gearbeitet? Für die Betroffenen ist es egal, ob dies auf nationaler oder kantonaler Ebene passiert! Führt für viele berufstätige Menschen jeden Alters die immer rascher zunehmende digitalisierte Globalisierung nicht öfters zu Entlassungen oder Veränderungen, die mit der Zeit in Krankheit und Armut ausarten können? Sind nicht immer mehr Menschen ab etwa 50 Jahren davon betroffen?

In einer Herbstserie gingen die «Freiburger Nachrichten» der Frage nach, was Armut ist und wo sie fundamentale Bedürfnisse tangiert. Ich bin auf weitere präventive Zukunftsstrategien und praxisnahe Massnahmen gespannt!

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