Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Feier am Institut für Föderalismus

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Feier am Institut für Föderalismus

20-Jahr-Jubiläum

Vor 20 Jahren ist das Institut für Föderalismus ins Leben gerufen worden. Das Institut profiliert sich als weltweit anerkanntes Kompetenzzentrum für Fragen der Dezentralisierung, des Föderalismus und der Rechtsstaatlichkeit in multikulturellen Gesellschaften.

1984 gründete die Universität Freiburg zusammen mit der Stiftung für Eidgenössische Zusammenarbeit (heute ch-Stiftung) das Institut für Föderalismus (IFF) und gliederte es der rechtswissenschaftlichen Fakultät an. Ein Jahr später wurden durch einen Vertrag mit der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz die Grundlagen für ein Dokumentationszentrum für kantonales Recht geschaffen.

Die Aufgabe des IFF bestand nun darin, das kantonale Recht zu verbreiten. Zu diesem Zweck besass es eine vollständige, in der Schweiz einzigartige Sammlung aller kantonalen Gesetzestexte. Diese Funktion hat das Institut bis heute beibehalten. Es beantwortet Fragen der Kantone und erstellt interkantonale rechtsvergleichende Studien und Rechtsgutachten.

Das IFF steht seit seiner Gründung unter der Leitung von Thomas Fleiner, Rechts-Professor an der Uni Freiburg. Im Laufe der Zeit hat das IFF etwa 100 000 Titel kantonaler Gesetzestexte in seine EDV-Datenbank aufgenommen und mehr als 100 Ausgaben des Gesetzgebungsbulletins veröffentlicht. Dieses Bulletin erscheint alle zwei Monate und enthält sämtliche neuen kantonalen Gesetzestexte nebst Kommentaren und Artikeln. Erst kürzlich wurde das Projekt LexGo verwirklicht, die erste elektronische Datenbank, die mit einem einzigen Klick Zugriff zu allen kantonalen Gesetzestexten verschafft.
Zur Tradition geworden ist die 1986 gegründete Sommeruniversität, die während drei Wochen die Themen «Föderalismus, Dezentralisation und Multikulturalität» abhandelt. Dieses Jahr haben 55 Studierende aus 32 Ländern aller fünf Kontinente an der Sommeruniversität mitgewirkt. Das Institut für Föderalismus hat auch die Tagung «Gemeindereform-Gemeindepolitik» ins Leben gerufen und organisiert zahlreiche Kolloquien auf nationaler und internationaler Ebene. Es hat unzählige Delegationen aus der ganzen Welt empfangen, die sich über das schweizerische System ins Bild setzen wollten.

Langzeitmandat des Deza

Während der Neunzigerjahre erweiterte das IFF seine internationale Aktivität wesentlich. Im Jahre 1997 erhielt es ein Langzeitmandat der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), was die Gründung des Internationalen Forschungs- und Dienstleistungszentrums (IRCC) innerhalb des Instituts zur Folge hatte. Das IRCC ist ein Kompetenzzentrum zur Unterstützung der Deza auf den Gebieten der guten Regierungsführung, der Rechtsstaatlichkeit und der Dezentralisierung in einem multikulturellen Kontext.

Am 26. November feiert das Institut für Föderalismus seinen 20. Geburtstag. Die Jubiläumsfeier findet am 26. November um 17.30 Uhr im Auditorium C an der Universität Freiburg, Miséricorde, statt. Programm und Infos unter: www.federalism.ch/institute/
20th_Anniversary/?l=_d

Mehr zum Thema