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= Felix Brülhart-Wider, Überstorf

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zum gedenken

= Felix Brülhart-Wider, Überstorf

Am 18. April 1936 ist Felix Brülhart als Sohn von Martha und Felix Brülhart-Siffert im Büel geboren. Mit fünf Schwestern und vier Brüdern ist er dort aufgewachsen, hat in Überstorf die Schule besucht und gleich nach der Schulzeit bei Paul Spicher in der Schmiede Arbeit gefunden. Kurz darauf fand er bei der Firma Messerli in Bümpliz eine Anstellung. Er wurde geschätzt, konnte seine Talente entfalten und übernahm bald den Posten des Disponenten. 45 Jahre, bis zu seiner Pensionierung, blieb er der Firma treu.

Am 29. September 1962 vermählte er sich mit Irene Wider, und das junge Paar bezog das Eigenheim im Chrüzzelg. Die Hochzeitsreise führte die beiden auch nach Lourdes. Für Felix Brülhart-Wider, der auf Gott vertraute und der besonders die heilige Rita und die Muttergottes verehrte, waren die Besuche und Gottesdienste in der Rita-Kapelle in Freiburg und in den letzten Jahren der tägliche Gang in die Lourdes-Grotte von Überstorf ein Teil seines Lebens.

Den beiden Kindern Marianne und René war er ein liebevoller Vater und seine Grosskinder Kevin, Rahel und Angelina waren sein grosses Glück. Für sie tat er alles. Die Jüngste, Angelina, war der Sonnenschein seiner letzten Jahre. Er war für die Familie da, wann immer sie ihn brauchte. Felix Brülhart-Wider war gerne draussen in der Natur. Die Umgebung seines Hauses, der Garten mit den Rosen, das war eines seiner Hobbys. Und kaum war der Holunder reif, konnte man Felix nicht mehr bremsen. «Hollere» nannte er es, und vom Hollersammeln bis zum Saften machte er alles mit Sorgfalt. Nicht nur für die Familie hat er das getan, sondern für Verwandte und Bekannte. Mit der gleichen Begeisterung hat er eigenen Schnaps hergestellt, und die Freude am Verschenken war wohl für ihn das Schönste dabei. Felix Brülhart-Wider hat viel gegeben. Für sich beanspruchte er wenig, er war ein bescheidener, zufriedener und hilfsbereiter Mensch. Im Stillen war er für die Mit- menschen da.

Von 1986 bis 1996 hat er sich als Gemeinderat eingesetzt. 1987 erwarb er das Jagdpatent. Er liebte die Jagd, weil sie ihm die Möglichkeit gab, mit der Natur verbunden zu sein, die Tiere zu beobachten, die Ruhe und Schönheit des Waldes zu geniessen, Kollegen und Freunden zu begegnen. So war er auch am Samstag, dem 21. Januar 2012, auf der Jagd. Im Wald von Amtmerswil hat er einmal mehr die Stille und den Frieden genossen, als ein Herzversagen sein irdisches Leben plötzlich beendete und Gott ihn in seinen ewigen Frieden rief. Eing.

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