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Felix Rüffieux, Plasselb

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Am 6. Juli 1942 erblickte Felix im Sageboden bei Plasselb das Licht der Welt. Seine Eltern hiessen Alois und Berta, geb. Aebischer. Sein Vater war Forstarbeiter, daneben hatte er eine kleine Landwirtschaft. Dadurch war die Familie teilweise Selbstversorger und kam leichter über die Runden. Felix war das älteste von fünf Kindern. Leider starb die Mutter schon früh, ein harter Schlag für die Familie. Ohne Mutter aufwachsen zu müssen, tut weh und hinterlässt Spuren.

In Plasselb besuchte Felix Rüffieux die Schule. Im Sommer hirtete der Vater während vieler Jahre in der Räschera und in der Rumena. Da gab es viel zu tun für die ganze Familie, denn daneben ging Vater Alois noch zur Arbeit. Nach der Schulentlassung arbeitete Felix Rüffieux in der Grube als Steinrichter. Es folgte die Rekrutenschule, hernach meldete er sich auf dem Bau. Er arbeitete im Bauunternehmen Kessler Bern, im Baugeschäft Schmidt Bürglen, dann bei Losinger. Auch dies schwere Arbeit. Doch Felix war kräftig, hatte eine gute Gesundheit, war fleissig und arbeitete gerne. An die zehn Jahre war er im Sommer bei Franz Cotting sel. auf den Bergen. Im Winter arbeitete er in den Wäldern, längere Zeit war er im Staatswald im Einsatz. Stets wohnte er im Herremoos.

Im Jahr 2000 kam er nach Gampelen auf den Tannenhof, dies wurde seine zweite Heimat. Seine Aufgabe war das Treibhaus; bald wusste er, wie in einem so grossen Garten mit dem Gemüse umzugehen. Viele Jahre war er fleissiger, gewissenhafter und zuverlässiger Gärtner. Felix Rüffieux konnte stolz sein auf sein Können und seine Arbeit. Schon in früheren Jahren half er nach Feierabend oft Bauern und Nachbarn, er liebte die Landwirtschaft, die Blumen, die Tiere, die Berge. So war er auch im Tannenhof unermüdlich tätig.

Vor mehreren Wochen fing er an zu kränkeln, er spürte, dass seine Kräfte rapide abnahmen. Sehr geschwächt, aber bei vollem Bewusstsein empfing er am 7. Dezember gläubig und ergeben in Gottes Willen die Sterbesakramente, und am 9. Dezember 2016 durfte er seine 74 Jahre in die Hände Gottes legen. Der Herrgott möge ihn aufnehmen in seinen Frieden und ihm die ewige Ruhe schenken.

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