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Feng-Shui oder das Geheimnis vom angenehmen Klima im Schlafzimmer

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Gemütlich, natürlich und aufs Wesentliche reduziert: So beschreibt Feng-Shui- und Farbexpertin Sandra Richard das perfekt eingerichtete Schlafzimmer.

Das Schlafzimmer ist ein sehr persönlicher Ort. Jede Nacht schnarchen und träumen wir für mehrere Stunden in diesem Raum, den wir mit Erholung, Entspannung und Energieauftanken verbinden. Doch damit das Schlafzimmer tatsächlich der Raum ist, in den wir müde hineingehen und aus dem wir fit wieder herauskommen, muss so einiges stimmen.

Der Raum der Räume

Feng-Shui ist eine Lehre, die dem Schlafzimmer viel Aufmerksamkeit schenkt. «Neben dem Eingangsbereich ist das Schlafzimmer der wichtigste Raum im Haus», sagt Sandra Richard, Feng-Shui-Beraterin und Farbexpertin mit eigenen Ateliers in Muntelier und Bern. Wer in der Nacht nicht gut schlafe, habe am Tag keine Energie, um beispielsweise arbeiten oder einkaufen zu gehen. Man sei also auch in allen anderen Lebensbereichen ausser Gleichgewicht. «Damit das nicht passiert und wir zumindest äusserlich optimale Bedingungen für einen erholsamen Schlaf haben, gibt Feng-Shui klare Hinweise zur Schlafzimmergestaltung», so Richard.

Richard hat ihr Haus in Muntelier vollständig nach der Feng-Shui-Lehre aufgebaut und hat auch bereits viele Schlafzimmer gemäss den Konzepten von Feng-Shui eingerichtet. Ihr eigenes Schlafgemach beschreibt sie als weiss lasierte Holzbox mit Bett, drei Lichtquellen, einem schönen Windlicht und Leinenbettwäsche. Das Zimmer sei nicht leer, doch es habe viel Platz; es sei reduziert, doch nicht kühl. «Die Einrichtung ist aber nur der letzte Schliff. Vorher muss man bereits eine ganze Reihe von Dingen beachten, damit man ein angenehmes Schlafzimmerklima hat», sagt die Expertin.

Ein Rückzugsort

Feng-Shui setzt also schon viel früher an. «Zuerst muss entschieden werden, wo ein Gebäude platziert werden soll, damit es in Harmonie mit den Bewohnern steht», so Richard. Als Nächstes wird die Raumaufteilung bestimmt. Hierbei muss der Feng-Shui-Experte herausfinden, welcher Raum die beste Energie für welches Zimmer hat. «Es macht keinen Sinn, sein Bett in einen Raum zu stellen, der die Qualität einer Abstellkammer hat», sagt Richard. So komme es vor, dass sie zu einem Kunden heimgehe und ihm empfehle, beispielsweise Schlaf- und Wohnzimmer austauschen.

Für die Raumqualität ist auch wichtig, dass das Schlafzimmer einen Rückzugsort darstellt. «Zum Schlafen suchen wir einen Ort, an dem wir uns regenerieren können», so Richard. «Es sollte ein Ort sein, der uns Schutz und Geborgenheit bietet, fast wie eine Höhle.» Daher befindet sich das Schlafzimmer optimalerweise nicht direkt beim Eingangsbereich oder neben der Küche. Am besten sei einer der hintersten Räume. Allerdings müsse dies auch immer vor Ort abgestimmt werden. «Wenn der Raum nicht gut zur Person passt, kann es auch falsch sein, ihn als Schlafzimmer zu verwenden. Da muss man bereit sein, Kompromisse einzugehen.»

Eher weibliche Elemente

Eine perfekte Grösse des Schlafzimmers gibt Feng-Shui nicht vor. «Es muss nicht ein riesiger Raum sein», so Richard. «Da könnte schnell einmal das Gefühl aufkommen, sich zu verlieren. Man soll sich einfach wohlfühlen können, es muss zu einem passen.» Die Expertin stellt beim Wohnungsbau eine Tendenz hin zu eher Yang-dominierten, also männlich-dynamischen Räumen, fest. «Der moderne Baustil mag mehrheitlich sehr helle, lichtdurchflutete Räume mit grossen Fensterflächen», so Richard. Für das Schlafzimmer sei das aber nicht optimal; dort sollte es mehr weiblich-ruhige Yin-Elemente haben. Weibliche Elemente, das heisst vor allem eine ruhige Gestaltung mit natürlichen Materialien. Gegen zu grosse Fenster gibt es eine einfache Lösung: Vorhänge. «Aus einem Fenster sehen die Bewohner nicht nur raus, sondern es wird auch hineingeschaut», so Richard. «Wenn man während der Nacht Vorhänge zuziehen kann, nimmt dies den Glanz vom Fenster weg und schafft wieder Geborgenheit.»

Das Lehnstuhlprinzip

Auch sonst spielt die Einrichtung für die Schlafqualität eine wichtige Rolle. «Um einen guten Schlaf zu haben, ist es wichtig, dass man sich darauf freut, ins Schlafzimmer zu gehen», sagt Richard. Farblich gibt zum Beispiel das individuelle Feng-Shui-Profil Hinweise für die ideale Gestaltung. «Auch die persönlichen Präferenzen der Kunden sollen mit einfliessen», so Richard. Doch von starken Bunttönen rät die Kennerin ab. «Fürs Schlafzimmer sollte man eher auf zurückhaltende, ruhige Farben setzen. Falls jemand sehr gerne Rot hat, kann man rote Bunttöne als Akzent setzen, doch man sollte nicht eine ganze Wand in Rot streichen.»

Für einen guten Schlaf ist auch die Position des Bettes ausschlaggebend. Das sogenannte Lehnstuhlprinzip besagt, dass sich hinter dem Bett eine solide Wand befinden sollte, und vom Bett aus sollte man Fenster und Türen im Blickfeld haben. Auch das lässt sich wieder auf das «Höhlengefühl» zurückführen. «Man soll den Raum im Blick haben. Das gibt einem Sicherheit.» Um beim weiblichen Ying-Stil zu bleiben, rät Richard zudem von einem Metallbett ab. «Besser ist ein Holzbett und Bettwäsche aus natürlichen Fasern.»

Nur ein Bett im Raum

Ganz wichtig ist es, das Schlafzimmer nicht vollzustopfen. «Dies würde einer gelassenen Atmosphäre widersprechen», so Richard. Bilder und Fotos an den Wänden seien zwar okay, doch nur dann, wenn sie einem auch gefallen. «Etwas aufzuhängen, nur um der Schwiegermutter oder dem Enkelkind einen Gefallen zu tun, macht keinen Sinn.» Richard betont auch, dass für einen erholsamen Schlaf das Arbeits- und Schlafzimmer klar getrennt werden müssen. «Während dem Schlaf brauchen wir Regeneration, und das klappt im Büro nicht.» Das Schlafzimmer sei denn auch keine Bibliothek, und auch von einem Fernseher oder anderen elektronischen Geräten im Schlafzimmer rät die Expertin ab. Generell gilt also: Weniger ist mehr. «Übertrieben gesagt sollte in einem Schlafzimmer nur ein Bett stehen», so Richard.

Wer in einem Studio wohnt, für den sind eine solch minimalistische Einrichtung und die klare Trennung von Schlaf- und Wohnbereich schwieriger. Doch auch da könne man ­versuchen, den Raum in Arbeits- und Erholungsraum aufzuteilen: mit weicheren Farben, Stoffen und natürlichen Materialien.

Feng-Shui

Räume mit hoher Qualität beim Aufenthalt

Feng-Shui ist eine 4000 Jahre alte Lehre, die ursprünglich aus China stammt. Grundlage für Feng-Shui ist die Lebensenergie Qi, die in jedem Lebewesen und jeder Zelle fliesst. Ein Feng-Shui-Berater versucht, diese Energie zu lenken und zu harmonisieren. Raumgestalter, die mit der Feng-Shui-Lehre arbeiten, verschaffen sich ein ganzheitliches Bild vom Menschen, vom Raum und vom Kontext, der sie umgibt. Sie versuchen, diese drei Elemente miteinander in Bezug zu bringen sowie Wechselwirkungen zu erkennen. Gearbeitet wird vom Grossen ins Detail: Zuerst muss ein optimaler Bauort gefunden werden, dann wird die Raumaufteilung bestimmt und schlussendlich die Einrichtung. Ziel von Feng-Shui ist es, Räume mit einer hohen Aufenthaltsqualität zu gestalten.

sl

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