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Fergerson und Rosnowsky im Test

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Fergerson und Rosnowsky im Test

Basketball – Olympic nimmt einen Amerikaner und einen Kasachen unter die Lupe

Vize-Meister Freiburg Olympic testet seit gestern den Amerikaner Dave Fergerson und Wjatscheslaw Rosnowsky aus Kasachstan. Ende Woche entscheiden Trainer Patrick Koller und der Vorstand über eine endgültige Verpflichtung.

Von FRANK STETTLER

Vor einer Woche nahm Freiburg Olympic das Mannschaftstraining wieder auf. Gestern nun stiessen die ersten beiden möglichen Ausländer zum Team.

Fergerson – der Leader

Nach dem unerwarteten Wegzug von Maxime Jaquier (zu Mulhouse) kommt der Besetzung der Spielmacher-Position enorme Bedeutung zu. Olympic hofft in der Person von Dave Fergerson den richtigen Spieler gefunden zu haben. Der 25-jährige Amerikaner spielte für das Universitäts-Team von St. Louis. Bereits die ehemaligen Olympic-Ausländer Matt Baniak und «Mo» Jeffers gehörten dieser Universität an. Zuletzt spielte der 1,84 m grosse Fergerson in Norwegen, wo er für die Ulriken Eagles 27,6 Punkte pro Partie markierte. Fergerson, der aus dem kalifornischen San Jose stammt, zu seinen Stärken: «Ich sehe mich als Leader einer Mannschaft. Letztlich geht es aber immer nur um das Team. Wenn die Chemie stimmt, läuft alles gut. Ich will immer gewinnen. Bei Baniak und Jeffers habe ich Erkundigungen über Olympic eingeholt. Sie berichteten mir nur Positives. Trainer Koller scheint mir eine ehrliche Haut zu sein. Ich erwarte eine faire Chance, mich hier zu beweisen.»

Koller will den Spielmacher nach nur einem Training nicht beurteilen. Doch Videos von Partien in Norwegen haben in ziemlich überzeugt: «In diesen Aufnahmen zeigt er viele Qualitäten. Er ist Organisator und Skorer zugleich. Ein wahrer Leader. Nicht zuletzt sind seine Statistiken gut.»

Rosnowsky – der Polyvalente

Zweiter Testspieler ist der 28-jährige Kasache Wjatscheslaw Rosnowsky (200 cm), welcher auch im Besitz eines polnischen Passes ist. Rosnowsky spielte in der höchsten russischen Liga sowie in Polen und Belgien. Koller zu diesem Flügelspieler: «Ich sah zwei Videos von Spielen in Polen. Er ist äusserst polyvalent und sehr komplett. Er kann uns überall unter die Arme greifen. Weil er sehr aggressiv agiert, ist er zudem bei den Rebounds wertvoll.»

Trotz einer anwesenden Dolmetscherin war Rosnowsky gestern keiner von der gesprächigen Sorte. Über seine Stärken wollte er nichts sagen. Immerhin liess er sich entlocken, dass er verheiratet ist und zwei Kinder hat.

Vize-Präsident und TK-Chef François Barras ist überzeugt, dass dieses Duo zur Club-Philosophie von Olympic passt: «Es sind harte Arbeiter. Sie haben eine Woche Zeit, uns zu überzeugen. Aber ich bin zuversichtlich. Die Verträge liegen bereit zur Unterschrift.» Bleiben Fergerson und Rosnowsky, ist noch ein Ausländerplatz offen. Olympic will sich für einen Center genug Zeit nehmen, um die richtige Wahl zu treffen.

Nattiel – der ehemalige Junior

Olympic gab gestern ausserdem die Verpflichtung von Warner Nattiel bekannt. Der 20-Jährige ist ein ehemaliger Junior von Olympic, wechselte dann zu Bern (1. Liga/NLB) und war im vergangenen Jahr in den USA. Warner Nattiel ist wie Fergerson ein Spielmacher: «Ich komme nach Freiburg um zu lernen.»

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