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Ferienhütten stehen zum Verkauf

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Rund ein Dutzend Angebote sind laut dem Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern (AGG) für zwei Ferienhäuser auf Rüschegger Boden im Gantrischgebiet eingegangen. Der Kanton Bern hat die Süftenenhütte und die Bursthütte zum Verkauf ausgeschrieben. Ob die Häuser weiterhin für Ferien- und Sportlager oder ausschliesslich privat genutzt werden, ist noch nicht klar. Dies hängt vom Käufer ab. Der Entscheid des Berner Regierungsrats, welcher Interessent den Zuschlag erhält, steht noch aus.

Der Grund für den Verkauf sind die Finanzen. «Es ist nicht die Aufgabe des Kantons, solche Häuser zu bewirtschaften, es entstehen nur Kosten für den Kanton», sagt Martin Häusermann, interimistischer Leiter Portfolioentwicklung des AGG, «und der Kanton Bern hat keinen Bedarf für eine Eigennutzung der Häuser zur Erfüllung seiner Aufgaben.»

Nicht kostendeckend

In den letzten vier Jahren hat der Naturpark Gantrisch die beiden Häuser bewirtschaftet. Hinter dem Naturpark steht der Förderverein Region Gantrisch. Die Vermietung sei jedoch nicht kostendeckend, sagt Häusermann, «dem Kanton als Eigentümer entstehen Kosten». Dem Förderverein Region Gantrisch hätten sie die Häuser bevorzugt angeboten, dieser verzichte jedoch auf das Exklusivangebot. «Als Naturpark können wir die Hütten nicht kaufen», sagt Hans Ulrich Mani, Präsident des Fördervereins Region Gantrisch. Das liege ausserhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten. «Aber wir können weiterhin bei der Bewirtschaftung helfen», sagt Mani. Denn für den Tourismus in der Region sei die Weiterführung der Hütten als günstige Unterkunft für Familien und Schulklassen wichtig. «Wir sind daran interessiert, dass die Häuser wie bisher genutzt werden können», so der Präsident des Fördervereins, es gebe nur noch wenige solcher Hütten mit Gruppenhauscharakter in der Region, erst recht nicht in dieser Preisklasse (siehe Kasten).

Den rund einem Dutzend Bewerbern für die Hütten sei das Interesse des Naturparks an der andauernden touristischen Nutzung mitgeteilt worden, sagt Häusermann vom Berner Amt für Grundstücke und Gebäude. Er versichert, dass der Kanton beim Verkaufsentscheid beachten werde, was der künftige Eigentümer mit den Häusern vorhat: «Bei gleichwertigen Angeboten wird die Weiterführung des Nutzungsvertrages mit dem Naturpark mitberücksichtigt.»

Die Loipe bleibt

Was jedoch sichergestellt worden sei im Kaufvertrag der Bursthütte, ist das Weiterbestehen der Loipe. Im Winter wird die Kantonsstrasse zwischen dem Selital und der Wasserscheide von vielen Sportlern genutzt, denn die 15 Kilometer lange Strecke wird als Loipe präpariert und von Langläufern in Beschlag genommen. Im Kaufvertrag sei deshalb verankert, «dass das Langlaufzentrum Gantrisch durch eine private Nutzung der Bursthütte nicht eingeschränkt wird und die Loipe nicht beschädigt werden darf». Insgesamt dehnt sich das Gantrisch-Loipennetz auf 45 Kilometer aus, rund ein Drittel ist auf der Kantonsstrasse.

 

Die Süftenenhütte bietet knapp 40 Schlafplätze. Bild zvg

Zahlen und Fakten

Auf rund 1500 Metern über Meer übernachten

DieSüftenenhütteist die grössere der beiden Häuser, die zum Verkauf stehen. Der Richtpreis beträgt 630 000 Franken. Im Winter kann die Strasse zur Süftenenhütte nicht befahren werden. Die Hütte liegt auf 1538 Metern über Meer und bietet 39 Schlafplätze, einen Aufenthaltsraum, eine Küche mit Holzkochherd und sanitäre Anlagen. Die Miete für eine Woche für Familien bis zehn Personen kostet 600 Franken. Für Schulen ist der Preis tiefer. DieBursthütteist auf 1530 Metern über Meer gelegen, auch hier kann die Zugangsstrasse im Winter nicht befahren werden. Das Holzhaus bietet 20 Schlafplätze, zwei Aufenthaltsräume und eine Küche mit Holzkochherd. Es hat kein Warmwasser. Die Wochenmiete für Familien bis sechs Personen beträgt 400 Franken. Der Verkaufsrichtpreis liegt bei 350 000 Franken.emu

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