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Festsaal im Hotel Murten: Vereine und Betreiber finden sich mehrheitlich

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Autor: Hannes Währer

«Was die Finanzen anbelangt, wird erst nach Abschluss des Rechnungsjahres 2009 Bilanz gezogen», sagt Murtens Stadtschreiber Urs Höchner. Bezüglich der Nutzung des Festsaals des Hotels Murten, der nach einer Renovation im April wieder in Betrieb genommen wurde, lässt sich aber jetzt schon ein Fazit ziehen.

Anfrage im Generalrat

«Wir haben vorwiegend positive Rückmeldungen erhalten, die Solennität und die Solidisco sind aus unserer Sicht gut verlaufen», sagt Höchner. Bei der Stadt sei ein einziger Verein bekannt, bei dem Diskussionen über die Modalität der Saalnutzung entstanden seien. In diesem Zusammenhang sei auch eine Anfrage im Generalrat hängig.

Dominic Zuber, Inhaber und Geschäftsleiter des Hotels Murten, bestätigt, dass er mit einem Verein keine Einigung erzielen konnte. In der Vereinbarung über die Nutzung des Saals zwischen der Stadt Murten und dem Hotel Murten ist grundsätzlich festge-halten, dass die Saalnutzung für Grossanlässe der lokalen Vereine wie Fastnachtsgesellschaft, Turnverein oder bei der Solennität kostenlos sei.

Geld für Vereine

Das ist zwar richtig, aber nicht die ganze Wahrheit. «Wir verrechnen den Vereinen keine Saalmiete», sagt Zuber, «aber die Fixkosten für die Infrastruktur des Saals wollen wir erwirtschaften». In der Praxis bedeutet dies, dass Zuber einen Grundbetrag für die Fixkosten des Saals und den Personalaufwand festlegt. Danach wird errechnet, wie viel Umsatz durch Eintritte, Essens- und Getränkeverkauf generiert werden muss, um diesen zu erwirtschaften. Wird mehr Umsatz erzielt, als zur Deckung der Fixkosten notwendig ist, wird dieser zwischen dem jeweiligen Verein und dem Hotel Murten aufgeteilt. «Stimmt», sagt Pascal Pörner, Präsident der Murtner Fastnachtsclique Göggimöffe, «nach dem Hilari 2009 ist Geld in unsere Vereinskasse geflossen».

Kein Zapfengeld

Im einzigen Fall, bei dem die Saalnutzung nicht zustande gekommen ist, habe die Möglichkeit gar nicht bestanden, den Umsatz zu erzielen. «Der Verein wollte den Wein selbst mitbringen und dafür nicht einmal ein Zapfengeld entrichten. Ich hätte also mein Personal für die Bedienung einsetzen müssen und zusätzlich auf die Einnahmen verzichtet, die ich durch die Vermietung des Saals an jemand anders erzielt hätte», sagt Zuber.

Und vermietet wird der Saal oft. Laut Zuber wird er zwar noch nicht vollständig kostendeckend betrieben. Aber die Auslastung sei erstaunlich gut. «Ich verfolge noch immer das Ziel, nicht den gesamten von der Stadt gesprochenen Beitrag auszuschöpfen, und es sieht so aus, als könnten wir das erreichen», so Zuber.

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