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Feuer entfachte sich in Chinaschilfballen

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Am Sonntag vor einer Woche brannte es in Giffers lichterloh: Eine Lagerhalle stand in Flammen, was sich darin befand, wurde zerstört (siehe FN vom 25. und 26. Mai). Nun sind die kriminaltechnischen Untersuchungen abgeschlossen, wie die Kantonspolizei Freiburg gestern mitteilte. Es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung, hält die Polizei fest. Sie geht davon aus, dass sich Chinaschilfballen, die vor der Halle gestapelt waren, selbst entzündeten. «Wahrscheinlich hat es in den Ballen zu gären begonnen; es kam zu einer Überhitzung und fing dann an zu brennen», sagt Gallus Risse, Mediensprecher der Kantonspolizei. Der Besitzer der Halle, Landwirt Adrian Vonlanthen, habe die Ballen für seine Erdbeerplantagen verwenden wollen.

In der 800 Quadratmeter grossen Lagerhalle hatten sich verschiedene Fahrzeuge, darunter ein Oldtimer, Dünger, Heu, Stroh und ein Treibstofftank befunden. Die Schadenssumme der Halle samt Inventar beträgt gemäss Gallus Risse über eine Million Franken.

Nachbarhäuser verschont

Der Brand war am Sonntag vor einer Woche am Mittag ausgebrochen, die Rauchsäule war von weitem zu sehen. Die Ortsfeuerwehr, die Feuerwehren Sense-Süd und Rechthalten sowie die Stützpunktfeuerwehren Düdingen, Freiburg und Bulle konnten verhindern, dass das Feuer auf die Nachbarhäuser übergriff.

Die Lagerhalle befand sich neben dem acht Hektaren grossen Erdbeerfeld von Landwirt Adrian Vonlanthen. Das Feuer zerstörte rund 20 bis 30 Aren des Feldes. Vonlanthen wird die Erdbeeren trotz des Feuers ernten können, der Ablauf wird allerdings komplizierter: Die Erdbeerschalen befanden sich in der Halle, wo die Erdbeeren auch verpackt wurden.

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