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Feuert der Papst die Schweizergarde?

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Autor: matthias fasel

EM-Zeit ist auch immer Wett-Zeit. Da gibt es ganz normale Wetten wie: Wer wird Europameister? Beim Schweizer Wettanbieter Sporttip ist beispielsweise Deutschland favorisiert. Für einen Franken gibt es bloss 4.50 Franken zurück. Für die Schweiz steht die Quote immerhin bei 1:20, für Österreich gar bei 1:60. Aber natürlich möchten sich auch Wettanbieter voneinander abgrenzen. Europas grösster Wettanbieter Bwin hat sich deshalb zum Beispiel Wetten ausgedacht wie: Erzielt ein Spieler mit einem Direktschuss aus der eigenen Hälfte ein Tor?

Selbst das ist aber geradezu eine langweilige Wette im Vergleich zu denjenigen von Intertops. Dort scheinen die Mitarbeiter an Unterbeschäftigung zu leiden. Wie sonst könnte man Quoten festlegen für doch eher unwahrscheinliche Konstellationen wie, dass Österreich Europameister wird und DJ Ötzi in derselben Woche auf Platz 1 der Charts ist? Allein bei der Vorstellung läufts einem kalt den Rücken herunter. Aber immerhin gibt es für einen Euro 350 zurück. Nur gerade 69 Euro erhält man, wenn Deutschland die EM gewinnt und die Spieler in der Kabine mit Porno-Star Leonie Saint feiern.

Richtig Geld verdienen lässt sich aber mit dem Papst. Die Quoten dafür, dass Deutschland im Finale Italien schlägt und Papst Benedikt danach «We are the Champions» singt, liegen immerhin bei 1:666. Wenn die Schweiz im Halbfinale Deutschland schlägt und der Papst daraufhin die Schweizergarde entlässt, gibts gar das Tausendfache des Einsatzes zurück.

Natürlich möchten auch die FN punkto Originalität in nichts nachstehen. Ich spendiere deshalb jedem FN-Abonnenten eine Kiste Bier, wenn Russland durch ein Eigentor von Johan Vonlanthen im Finale die Schweiz besiegt und ein russischer Oligarch Freiburg als Dank dafür eine Runde Umfahrungsstrassen und Brücken spendiert.

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