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Feuerwehr hat Mühe bei der Rekrutierung

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Gestern hat die Feuerwehr der Stadt Freiburg zum traditionellen Jahresrapport in der Aula der Universität Miséricorde geladen. Im vergangenen Jahr musste die Feuerwehr insgesamt 411 Mal ausrücken, dies sind 53 Mal weniger als im Vorjahr. Am meisten beeindruckt hat Major Philippe Jordan im vergangenen Jahr der Einsatz beim Brand in der Reichengasse vom 2. Dezember. Im Erdgeschoss eines Hauses war ein Feuer ausgebrochen (die FN berichteten). «Es war ziemlich heftig», erinnert er sich. So habe die Feuerwehr nicht nur den Brand löschen, sondern auch die direkt angrenzenden Gebäude schützen müssen. Grössere Einsätze wegen Unwetterschäden habe es im Raum Grossfreiburg hingegen dieses Jahr nicht gegeben, so Jordan. Bei den 411 Einsätzen haben die 146 Mitglieder der städtischen Feuerwehr über 5000 Einsatzstunden geleistet. Zusammen mit Übungen und Kursen waren es insgesamt sogar über 17 000 Stunden. «Viele sind sich nicht bewusst, wie gross der Einsatz dieser Leute ist», sagte Major Philippe Jordan.

Arbeit zu weit weg

Wie andere grosse Feuerwehren bekunde jedoch auch die städtische Feuerwehr zunehmend Probleme bei der Rekrutierung neuer Kräfte. Vor allem unter der Woche werde es schwieriger, Leute für den Pikettdienst zu finden. Dabei seien es nicht so sehr die Arbeitgeber, sondern eher die Umstände, die Probleme bereiteten. «Manche Personen können nicht einfach mitten in der Arbeit weg, andere arbeiten zu weit weg.» Befänden sich die Gemeinden von Grossfreiburg noch im zulässigen Perimeter, sei beispielsweise ein Arbeitsplatz in Düdingen schon zu weit entfernt. Für dieses Jahr seien die Kapazitäten zwar noch da, sagt Philippe Jordan. «Wir machen uns aber schon ein wenig Sorgen.» Deshalb sei nun eine Arbeitsgruppe daran, mögliche Lösungen zu prüfen. Wie diese aussehen könnten, konnte Jordan noch nicht sagen. rb

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