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Feuerwerk aus Tanz, Theater und Musik

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Mit einem ersten Programmhöhepunkt startet das Equilibre am 21. September in die neue Spielzeit: Nach zwei Auftritten in den Jahren 2014 und 2015 kehrt der französische Choreograf Angelin Preljocaj mit seinem Ballet Preljocaj und dem Stück «Fresque» zurück nach Freiburg. Basierend auf einem chinesischen Märchen, fragt das Werk poetisch und kraftvoll nach der Macht des Bildes. Dreizehn weitere Tanzproduktionen sorgen im Verlauf der Saison im Equilibre in Freiburg und im Nuithonie in Villars-sur-Glâne für starke Eindrücke. So kehrt Thierry Malandin nach 2016 mit dem Ballet Biarritz zurück ins Equilibre, mit einer Choreografie aus drei Stücken. Das Yacobsen Ballet aus Russland zeigt seine Interpretation von «Dornröschen». Zum Ende der Saison im Mai 2018 wird es exotisch: Das Königliche Ballett von Kambodscha ist erstmals zu Gast in Freiburg und präsentiert seine spezielle Tanzform, die zum immateriellen Weltkulturerbe der Unesco gehört. Auch am schweizweiten Tanzfestival Steps im kommenden Frühling ist das Equilibre beteiligt, und zwar mit Produktionen der Göteborgsoperans Danskompani sowie der kanadischen Choreografin Crystal Pite, in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Jonathon Young.

Zwei Tanzstücke finden sich schliesslich auch unter den elf Freiburger Kreationen, die Equilibre und Nuithonie bereits vorgestellt haben (siehe FN vom 13. Juni): «A la Maig­rauge» von Da Motus! und «Meta» von Nicole Morel und Antipode Danse Tanz.

Offenbach und Eicher

Das Equilibre wird auch zum Schauplatz von Konzerten, die von der Klassik bis zum Pop reichen. Darunter finden sich wie gewohnt sechs Konzerte des Freiburger Kammerorchesters. Neu steht auch die Produktion der Freiburger Oper, die im Dezember und Januar «Hoffmanns Erzählungen» von Jacques Offenbach inszeniert, im Abonnementsangebot von Equilibre und Nuithonie. Einen musikalischen Höhepunkt bietet im Januar Stephan Eicher, der mit seinem neuen Projekt nach Freiburg zurückkehrt: einem Gemeinschaftswerk mit der explosiven Berner Blaskapelle Traktorkestar und der Berner Rapperin Steff la Cheffe.

Sechs Mal Theater auf Deutsch

Nicht weniger als 34 Theaterstücke sind in der bevorstehenden Saison auf den Bühnen von Equilibre und Nuithonie zu sehen, darunter die sechs von «Theater in Freiburg» programmierten Stücke in deutscher Sprache, die alle im Equilibre aufgeführt werden: «Martinus Luther», «Liliom», «Für die Nacht», «Biedermann und die Brandstifter», «A Tribute to the Blues Brothers» und «Monsieur Claude und seine Töchter» (das deutsche Theaterprogramm stellen die FN zu einem späteren Zeitpunkt im Detail vor).

Sechzehn Produktionen der neuen Spielzeit richten sich speziell an Familien, wie die Veranstalter mitteilen. Darunter findet sich etwa das Zirkusspektakel «Mad in Finland», das im April in einem Zirkuszelt beim Nuithonie zu sehen ist: Der «Galapiat Cirque» ist das Projekt von sieben finnischen Akrobatinnen, die ihre Heimat verlassen haben und dieser nun eine liebevolle, fröhliche und energiegeladene Persiflage widmen.

Das ganze Programm findet sich unter www.equilibre-nuithonie.ch Der Abonnementsverkauf läuft ab sofort; der Einzelticketverkauf startet am 26. August.

Rückblick

38 599 Besucherinnen und Besucher im Jahr 2016

Verantwortlich für den Betrieb der Kulturhäuser Equilibre und Nuithonie ist die Stiftung Equilibre und Nuithonie. Diese hat soeben ihren Tätigkeitsbericht für das Kalenderjahr 2016 veröffentlicht. Es ist dies das zwölfte Jahr seit der Eröffnung des Nuithonie 2005 und das sechste seit der Eröffnung des Equilibre 2011. Die beiden Häuser hätten ihren Platz in der Freiburger Kulturlandschaft gefunden, schreibt Direktor Thierry Loup in seinem Vorwort. Sie seien zum einen eine Plattform für professio­nelle Bühnenkünstler aus der Region und böten zum anderen die Gelegenheit, internationale Gastspiele nach Freiburg zu holen.

Im Jahr 2016 boten Equili­bre und Nuithonie ihrem Publikum 63 Abonnementsproduktionen mit insgesamt 160 öffentlichen Aufführungen. Darunter befanden sich neun Kreationen, die von einer Residenz im Nuithonie profitierten. Das Programm lockte 38 599 Zuschauerinnen und Zu­schauer an und erreichte eine Auslastung von 81,9 Prozent. Die Rechnung schloss ausgeglichen mit Einnahmen und Ausgaben von je rund 5,5 Millionen Franken.

cs

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