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Feurige Freiburger Bühnenkunst

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Dieses Wortspiel konnte sich Thierry Loup, Direktor der Theaterhäuser Equilibre und Nuithonie, nicht verkneifen: Die Künstler würden in der Saison 2019/2020 Feuer ins Theater bringen, sagte er gestern vor den Medien, nachdem Kunos Circus Theater einen feurigen Vorgeschmack auf das Stück «Panopticum Curiosum» gegeben hatte. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt von Kunos Circus Theater, dem Duo Comixnix und dem Variété Pavé von Rafael Kost. Das Stück, das im Mai 2020 zur Aufführung gelangt, vereint verschiedene Disziplinen der Zirkuskunst zu einer poetischen Hommage an die traditionelle Schaustellerei. Einen ersten Einblick gaben Clemens ­Lüthard von Kunos Circus Theater und Feuerkünstler Rafael Kost gestern bei der offiziellen Präsentation der Freiburger Eigenkreationen, die ab September im Equilibre und im Nuithonie zu sehen sind.

Brücken zwischen den Genres

Elf Freiburger Bühnen­truppen werden 2019/2020 im Equilibre in Freiburg und im Nuithonie in Villars-sur-Glâne neue Projekte verwirklichen. Darunter finden sich Theater, Tanz, Musik, Oper und Zirkus. Eine besondere Zusammenarbeit geht die Tanzcompa­gnie Da Motus! mit dem Mondrian Ensemble ein. Das Stück ­«Décomposition», das für März 2020 geplant ist, ist eine ­Koproduktion von Equilibre/Nuit­honie mit dem Verein Eclats­concerts, der sich der zeitgenössischen Klassik verschrieben hat. Das Mondrian Ensem­ble sei der perfekte Partner für dieses Projekt, sagte Christoph Camenzind von Eclats­concerts: «Die vier Musikerinnen bauen seit bald zwanzig Jahren Brücken zwischen Genres, Stilrichtungen und Epochen.» Als Gegenstück zum Frauenquartett werde er die Choreografie mit vier männlichen Tänzern umsetzen, sagte Antonio Bühler, Co-Leiter von Da Motus!.

Eine weitere Tanzkreation ist im Mai 2020 zu sehen: Die Choreografin Nicole Morel zeigt dann mit ihrer Compagnie Antipode Danse Tanz das Stück «Wonderung», eine fantasievolle Inszenierung um fünf angehende Astronauten, die zum Spiegel werden für die menschliche Fähigkeit, unbekannte Welten zu erkunden. Sie freue sich, jetzt im Mummenschanz-Saal spielen zu können, nachdem sie 2018 wegen der vorübergehenden Schliessung des Saals ins Marly Innovation Center habe ausweichen müssen, sagte Nicole Morel.

Nicht minder originell ist das Stück «Inès» des Steve Octane Trio: François Gendre, Vincent Perrenoud und Michael Egger kreieren Maschinen und Roboter, die Geräusche und Musik machen und einen hypnotischen Abend voller Überraschungen versprechen. «Eigentlich sind wir einfach drei Buben, die gerne Maschinen auseinanderbauen und neu zusammenbasteln», so Gendre. Eine weitere Freiburger Kreation ist die Kinderoper «Laïka, le chien de l’espace» der Neuen Oper Freiburg (FN vom 3. Mai). Schliesslich stehen sechs Thea­ter­produktionen in französischer Sprache auf dem Programm: «La Paranoïa» des Kollektivs Opus 89, «L’Art de la Comédie» des Magnifique Théâtre, «Les Chaussettes» der Compagnie Les Héritiers, «Gil» des Théâtre Boréale, «Les Déraisons» des Théâtre de l’Ecrou und «La Petite au chapeau de feutre» der Compagnie AGP.

Zahlen und Fakten

Gut 33 000 Besucher im Jahr 2018

In den nächsten Tagen wird die Stiftung Equilibre Nuithonie den Geschäftsbericht für das Kalenderjahr 2018 veröffentlichen. Die Zahlen seien erfreulich, sagte Direktor Thierry Loup. Trotz der vor­übergehenden Schliessung des Mummenschanz-Saals wurden 2018 57 Produktionen mit 145 Aufführungen gezeigt. Die 48 Abonnements-Stücke zogen 33 055 Besucherinnen und Besucher an. Die Aus­- lastung betrug 89,9  Prozent, drei Prozentpunkte mehr als 2017. Die Rechnung 2018 schloss mit einem Plus von 4500 Franken, dies bei einem Budget von knapp 5,4  Mil­lionen Franken.

cs

 

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