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Fiktives Budget für 2005

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Fiktives Budget für 2005

Spitalverband Merlach

Wegen der Umstrukturierung des Spitals Merlach war es schwierig, das Budget für das nächste Jahr zu erstellen. Man ging dabei von einem Spitalbetrieb im bisherigen Rahmen aus und erstellte einen provisorischen Voranschlag.

Von CORINNE AEBERHARD

«Wir stehen heute vor einer speziellen Situation», sagte Spitalvorstandspräsident Siegfried Walser anlässlich der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbands für das Spital des Seebezirks. Es sei schwer abzuschätzen, wann der neue Leistungsauftrag für das Spital greife, und entsprechend schwierig sei es, die Kosten zu berechnen. Das Budget, welches den Delegierten vorgelegt wurde, hat man auf Anordnung der Direktion für Gesundheit und Soziales so berechnet, als würde der Spitalbetrieb wie bis anhin weitergeführt. Dieses Vorgehen wurde gewählt, damit die Auswirkungen der Änderung des Leistungsauftrags berechnet werden können.

«Wegen der Umstrukturierung wird sich im nächsten Jahr kurzfristig sehr viel ändern», erklärte Siegfried Walser. Das Budget sei deshalb «ein Maximalbudget, welches sicher nicht überschritten wird», versicherte er. Das gebe den Gemeinden Sicherheit.

Budget unbestritten

Das Budget 2005, das einstimmig genehmigt wurde, sieht einen Ausgabenüberschuss von knapp 8,8 Mio. Franken vor. Von den kantonalen Kommissionen bewilligt wurden knapp 8,42 Mio. Franken. Der Aufwand beträgt gut 17,84 Mio. Franken und liegt knapp unter dem budgetierten Aufwand des laufenden Jahres.

Auswirkungen aufs Budget haben u. a. die vom Kanton nicht bewilligten, aber notwendigen 4,1 Stellen. Weiterhin ansteigen werden auch die Kosten für den medizinischen Bedarf. Vorgesehen sind zudem Anschaffungen in der Höhe von 330 125 Franken. Ansteigen wird auch der Verwaltungsaufwand und ins Gewicht fallen ebenfalls die gestiegenen Haftpflichtprämien.

Abnehmen werden die Kosten bei der Geburtenabteilung, welche seit dem 29. November geschlossen ist. Ausfallen werden deshalb aber auch die Einnahmen. Aufwand und Einnahmen hielten sich dabei fast die Waage.

Von den 16 Angestellten, die bis anhin auf dieser Station tätig waren, haben bis auf zwei alle eine neue Stelle gefunden. Vier werden in anderen Abteilungen des Spitals in Merlach weiter beschäftigt. Bedauert wird, dass die beiden Gynäkologen Regina Winkelmann sowie Urs Affolter ihre Tätigkeit ins Engeriedspital nach Bern verlegen und keine gynäkologischen Eingriffe mehr am Spital Merlach vornehmen werden, wie Siegfried Walser informierte. Hingegen könne man weiterhin auf die Dienste des Arztes Tamás Mészáros zählen.

Das frei werdende Stockwerk der Geburtenabteilung wird für die Umstrukturierung benützt. Zurzeit werden Material und Apparate verkauft.

Bis am 31. März 2005 soll gemäss Walser ein Detailkonzept für das Spital erarbeitet sein. Ab 1. Januar 2006 soll der neue Leistungsauftrag des Spitals umgesetzt werden.

Hoffen auf Einsicht

Was den angekündigten Einspruch der Krankenkassenvereinigung Santésuisse gegen den geplanten neuen Leistungsauftrag des Spitals betrifft, (siehe FN vom 17./18. November) so schaue man dem «nicht mit Freude, aber mit einer gewissen Gelassenheit entgegen», sagte Siegfried Walser. Derzeit sei die Spitalliste in Vernehmlassung und das Spital Merlach sei darauf aufgeführt. Erst wenn die Spitalliste eingereicht werde, könnte Santésuisse eine Einsprache machen. Man hoffe aber, dass «Santésuisse sich besinnen wird», sagte Walser.

Mit einem Einspruch würde man Zeit verlieren, bestätigte auch Versammlungspräsident Daniel Lehmann. Er informierte, dass jene Gemeinden, die ihre Budgetversammlung bereits abgehalten haben, alle der Statutenänderung zugestimmt hätten, und er hoffe, das gehe so weiter. Nicht mehr dieses Jahr werden Gurmels und Cordast darüber befinden. Dies wegen der Fusion. Da zudem eine Einsprache gegen diese Fusion hängig ist (FN vom 1. Dezember), wisse man nicht, wie lange das sich verzögern werde. Man befinde sich «in einem Schwebezustand», sagte Lehmann.

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