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Finalserie beginnt wieder von vorn

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Am Samstag war Olympic in Neuenburg zu Beginn des dritten Finalspiels völlig unter die Räder geraten. Kaum hatte die Partie begonnen, war sie beim Stand von 11:0 für das Heimteam schon vorentschieden. Ähnliches wollte Olympic gestern in Spiel vier, das wiederum in der hitzigen Atmosphäre der Riveraine-Halle stattfand, unbedingt verhindern. So spielten die Freiburger in den Startminuten genauso aggressiv wie der Gegner. Viel Einsatz und enorme Intensität in der Defensivarbeit, Nervosität und wenig Präzision in der Offensive – so lässt sich der Beginn in wenigen Worten zusammenfassen. Nach fünfeinhalb Minuten war das Skore mit 4:4 immer noch extrem tief. Neuenburgs Offensive fing sich schneller. Nach einem Zwischenspurt stand es eineinhalb Minuten später plötzlich 12:4 für das Heimteam, und Freiburg drohte doch wieder Gefahr, früh den Anschluss zu verlieren. Beim Team von Petar Aleksic schien keiner so recht Verantwortung übernehmen zu wollen, Angriff für Angriff spielte Olympic den einen Pass zu viel und verlor so unnötig viele Bälle.

Kazadi bringt Olympic zurück ins Spiel

Es war die Einwechslung von Jonathan Kazadi, die Freiburg zu diesem Zeitpunkt rettete. Der Captain, der in der Startformation durch Roberto Kovac ersetzt worden war, brachte Ordnung in das Spiel der Gäste, riss die Partie an sich und übernahm mit Wurfversuchen Verantwortung. So führte Neuenburg nach dem Startviertel letztlich nur 15:14. Das Spiel blieb auch im zweiten Abschnitt so intensiv, wie nur Playoff-Spiele sein können. Die Führung wechselte ständig, das einzige kleine Loch hatten die Freiburger, als Aleksic Kazadi kurz auf der Bank durchatmen liess. Doch auch den zwischenzeitlichen 20:26-Rückstand holte Freiburg wieder auf. Dank eines Dreiers von Derek Wright ging Olympic mit einer 32:31-Führung in die Pause. Kazadi wies bei Halbzeit eine Plus-10-Bilanz auf.

Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf tat Derek Wright den Neuenburgern auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gehörig weh. Von weit hinter der Dreipunktelinie sorgte er in der 23. Minute für eine 40:34-Führung der Gäste. Plötzlich waren es die Freiburger, die für eine kleine Lücke sorgten. Immerhin acht Punkte betrug ihr Vorsprung zwischenzeitlich. Doch irgendwie war klar, dass dieses wilde und emotionsgeladene Spiel weitere Wendungen nehmen würde. Und tatsächlich: Angepeitscht von den 1675 lautstarken Zuschauern erhöhte Neuenburg die Intensität noch einmal und verwandelte den Acht-Punkte-Rückstand bis Ende des Viertels in eine Drei-Punkte-Führung.

Rebounds sorgen für den Unterschied

 Die Entscheidung fiel letztlich vier Minuten vor Schluss: Zunächst versenkte Brian Savoy einen Dreier zur 65:60-Führung für Neuenburg, im Gegenzug scheiterte Slobodan Miljanic mit seinem Versuch von der Dreipunktelinie. Davon erholten sich die Freiburger nicht mehr. Am Ende stand ein 78:65-Sieg des Heimteams. Und auch Jonathan Kazadi wies nur noch eine ausgeglichene Plus-Minus-Bilanz auf.

Für den Unterschied in diesem Spiel, das ausgeglichener verlief, als das Schlussresultat vermuten lässt, sorgten letztlich die Rebounds. Wie immer in dieser Serie gewann auch im vierten Finalspiel diejenige Equipe, die mehr Rebounds holte. Gestern ging diese Statistik mit 39:30 klar an Neuenburg. Dafür verantwortlich waren insbesondere James Mathis mit beeindruckenden 14 sowie Babacar Touré mit ebenfalls starken elf Rebounds.

Auf der Gegenseite haben sich die Freiburger nicht allzu viel vorzuwerfen, sie sind ganz einfach an einem starken Gegner gescheitert. Die Schützlinge von Petar Aleksic werden froh sein, am Freitag für Spiel fünf wieder ins heimische St. Leonhard zurückkehren können. In das Stadion, in dem sie in dieser Saison bloss ein einziges Spiel verloren haben. Bleibt es bei dieser einen Niederlage, wird sich Olympic trotz der gestrigen Pleite den ersten Meistertitel seit 2008 holen. Aus der Best-of-7-Serie ist nun ganz einfach eine Best-of-3-Serie geworden …

Telegramm

Neuenburg – Olympic 78:65 (31:32)

Union Neuenburg:Touré (13 Punkte), Savoy (12), Mathis (14), Brown (26), Steinmann (3), Gaillard (8), Schittenhelm (2).

Freiburg Olympic:Williamson (14), Kazadi (13), Miljanic (7), Wright (18), Molteni (0), Kovac (3), Fongué (2), Cotture (4), Jurkovitz (4)

Bemerkungen:Teilresultate: 15:14, 16:18, 24:20, 23:13.

Stand Playoff-Final (best of 7):2:2. 5. Spiel: Freitag, 19.30 (St. Leonhard).

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