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Finanzausgleich beschert Defizit

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Autor: Imelda Ruffieux

Zumholz Der Gemeinderat von Zumholz musste den 54 Bürgerinnen und Bürgern an der Gemeindeversammlung einen negativen Voranschlag präsentieren. Bei Einnahmen von 1,171 Millionen Franken und Ausgaben von 1,203 Millionen Franken ergibt sich ein Aufwandüberschuss von 32246 Franken. Gemeindepräsidentin Irene Herzog-Streuli gab als Hauptgrund die grossen Verschiebungen durch den neuen Finanzausgleich an. 2011 hat die Gemeinde noch 43900 Franken aus dem Bedarfsausgleich erhalten. Für nächstes Jahr sind es nur noch 9800 Franken. «Zusammen mit dem Ressourcenausgleich fehlen uns 41100 Franken Einnahmen gegenüber dem Vorjahr», erklärte sie. «Die Kosten pro Einwohner bei den kantonalen Töpfen steigen.» So sei kein kostendeckendes Budget möglich. «Das Sparpotenzial bei der Gemeinde selbst ist erschöpft», betonte die Gemeindepräsidentin.

Grosse Brocken

Im Investitionsbudget 2012 sind einige grosse Brocken vorgesehen: das neue Feuerwehrlokal, der Ausbau der OS Plaffeien und der des Heims Bachmatte. Insgesamt sind Investitionen von 441400 Franken geplant. «Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass dies grosse Investitionen sind, die leider alle zeitgleich kommen, aber auch alle nötig sind», erklärte Irene Herzog. Die Versammlung genehmigte den Voranschlag 2012 einstimmig.

An der Gemeindeversammlung wurden neun Jungbürgerinnen und -bürger willkommen geheissen. Als Zeichen ihrer Verwurzelung in Zumholz erhielten sie einen Baum bzw. einen Gutschein für einen Obstbaum. Geehrt wurde Maria «Miggi» Moser für ihre über 30-jährige Mitarbeit im Abstimmungsbüro. Irene Herzog gratulierte zum Schluss Nadine Julmy zu ihrer Ausbildung zur Gemeindekassierin.

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