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Finanzen: «Wenn wir nicht alle jetzt sofort handeln, sind die Bulls verloren.»

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Die Düdingen Bulls sind nach wie vor auf der Suche nach einem neuen Vorstand. Einige ehemalige Führungsmitglieder haben sich in der Zwischenzeit anerboten, das in Seenot geratene Bulls-Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Vor einem eventuellen Engagement im Verein wollten diese jedoch Einsicht in dessen aktuelle finanzielle Situation erhalten. Dies ist am Montagabend im Beisein des Vizepräsidenten Roger Lehmann und des Clubrevisors Thomas Perroulaz geschehen.

Momentan fehlen 209 000 Franken

Was dabei zutage gekommen ist, hat Josef Baeriswyl erstaunt: «Letztes Jahr hatten die Bulls ein Budget von 320 000 Franken und schreiben am Ende 20 000 Franken Verlust. Dieses Jahr liegt das Budget gar bei 377 000 Franken. Wie soll das aufgehen? Momentan fehlen 209 000 Franken in der Clubkasse, weil schlecht gewirtschaftet worden ist.»

Ein Vorwurf, der vor allem an die Adresse des ehemaligen Bulls-Präsidenten gerichtet ist. Mit den Zahlen konfrontiert, reagierte André Eltschinger mit Unverständnis: «Das Budget 2008/2009 wurde an der Generalversammlung des HC Düdingen Bulls genehmigt. Zudem stehen in dieser Saison noch etliche Events wie das HC-Fest, das Lotto, die Düdex, eine Weinverkaufsaktion und die 222iger-Tombola an, die dem Club Einnahmen bringen werden. Tatsächlich wird der Verlust Ende Jahr viel kleiner sein.» Erst vor einigen Tagen habe Clubrevisor Thomas Perroulaz sowohl die Liquiditätsplanung wie auch die Bilanz und die Erfolgsrechnung für dieses Geschäftsjahr gutgeheissen, betonte Eltschinger.

Clubrevisor Thomas Perroulaz ist bemüht, die Wogen rund um die finanziellen Probleme des Vereins zu glätten. «Die momentane Situation ist noch nicht gravierend. Damit dies aber auch Ende Saison so ist, muss noch einiges Geld eingenommen werden.» Ausstehende Sponsorenbeiträge, Einnahmen aus den kommenden Spielen, Matchsponsoring, Tombolas usw. würden noch einiges Geld in die Kasse der Bulls spühlen.

«Es ist noch nicht zu spät»

Doch genau hier sieht Perroulaz das grosse Problem: «Die Aktivitäten 2009 organisieren sich nicht von selbst. Da braucht es viel Man- und Woman-Power und vor allem einen intakten Vorstand.» Doch leider sei bisher niemand da gewesen, der die Arbeit zusammen mit dem bisherigen Vorstand habe machen wollen. «Wir haben noch die Möglichkeit, das Steuer herumzureissen. Wenn wir aber nicht sofort damit beginnen, sind die Düdingen Bulls verloren.» ms

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