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«Finanzlage bleibt angespannt»

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«Finanzlage bleibt angespannt»

Gemeindeversammlung Plasselb

Die Verwaltungsrechnung 2004 von Plasselb schliesst mit einem kleinen Mehrertrag. Die Finanzkommission wies aber darauf hin, dass die Verschuldungskapazität der Gemeinde nach wie vor tief ist.

Von IMELDA RUFFIEUX

Die Verwaltungsrechnung 2004 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 3,9 Mio. Franken mit einem Mehrertrag von rund 3600 Franken, im Budget vorgesehen waren rund 6300 Franken. Die Gemeinde konnte freie Abschreibungen in der Höhe von 115 400 Franken tätigen. Die Investitionsrechnung schliesst mit Ausgaben von 506 800 und Einnahmen von 236 700 Franken.

Namens der Finanzkommission warnte der Präsident Bernard Aeby vor zu viel Euphorie. Die Finanzlage bleibe trotz Mehrertrag und Abschreibungen angespannt. Die Verschuldung (Ende 2004 netto bei 6,1 Mio. Franken) habe seit 2001 keine wesentliche Verbesserung erfahren. Positiv bewertete er, dass der Gesamtaufwand 2004 im Vergleich zum Vorjahr weniger zugenommen habe als der Ertrag. Die Verschuldungskapazität der Gemeinde sei immer noch tief. Auch in den nächsten Jahren müsse deshalb bei den Investitionen streng nach Prioritäten entschieden werden, hielt Bernard Aeby fest. Der Jahresabschluss wurde diskussionslos und einstimmig genehmigt.

Die Versammlung mit 53 Teilnehmenden unter der Leitung von Beatrice Zbinden-Boschung genehmigte auch einen Kredit von 15 000 Franken für eine Analyse der Kanalisation im Dorfzentrum. Dieses Studie war von den kantonalen Stellen im Rahmen des geplanten Strassensanierungsprojektes Plasselb-Oberschrot verlangt worden. Sie soll Auskunft geben, was erneuert und saniert werden muss und wo das Trennsystem eingeführt werden kann.

Schnitzelheizung bleibt ein Problem

An der Gemeindeversammlung im Juni will der Gemeinderat über das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit der Schnitzelheizung informieren. Von Anfang an gab es Probleme mit der Anlage, da sie gross dimensioniert gebaut worden war. Auch der Anschluss des Schulhauses brachte keine Besserung. 2001 kam es gar zu einem Kaminbrand. Gemäss Beatrice Zbinden-Boschung wurde nun eine Expertise in Auftrag gegeben, um die verschiedenen Möglichkeiten abzuklären. Die Gemeinde hat sich in dieser Angelegenheit juristisch beraten lassen und sucht auch das Gespräch mit der Haftpflichtversicherung.

Die Frau Ammann informierte auch darüber, dass das Dossier «Rote Zone Ärgera» vom Bund zurück bei den kantonalen Stellen ist und dass im April/Mai die Verhandlungen aufgenommen werden sollen.

Von Krähen und Fröschen

Zum Schluss der knapp einstündigen Versammlung wurde Alfons Gugler für seine 20-jährige Aktivzeit in der Feuerwehr geehrt. Gemeinderat Daniel Feller machte dann einen Ausflug ins Puppentheater und rief die Bevölkerung mittels der Krähe Max dazu auf, Umweltsünden (z. B. wilde Deponien) zu melden. Im Internet (www.plasselb.ch) soll eine Lob- und Tadelliste erstellt werden. Am 28. Mai ist zudem eine weitere Frühlingsputzaktion geplant.

Daniel Feller suchte ausserdem Freiwillige, die Frösche, Lurche und Kröten beim Gousmatte-Teich zweimal täglich am Amphibienzaun einsammeln und sicher über die Strasse bringen. Letztes Jahr sind so 1400 Tiere vor dem Überfahren gerettet worden.

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