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Firmen mit sauberer Weste haben nichts zu befürchten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Konzernverantwortungsinitiative ist zwar noch nicht ganz spruchreif und bei der nächsten Abstimmung noch nicht auf dem Programm, aber die Wirtschaftsverbände wehren sich schon massiv dagegen und drohen, wie immer, mit Abwanderung der Firmen, Arbeitsplatzverlust, Wohlstandseinbussen und so weiter. Allerdings ist die Stimmung in der breiten Bevölkerung im Moment so – und verschiedene Skandale verstärken dies –, dass man hiesige Firmen mit ausländischen Standorten schon vermehrt in die Pflicht nehmen möchte. Darum sagte kürzlich ein prominenter Wirtschaftsvertreter versöhnlich: Die Ziele der Initiative seien schon richtig, aber (wie immer) der Weg dazu sei falsch. Es gebe zwar ein paar schwarze Schafe, es würden jedoch dann gleich alle Unternehmen mitbetroffen sein, und das sei wirtschaftsfeindlich und kontraproduktiv. Das leuchtet ein. Doch: Wenn die meisten Firmen eine saubere Weste haben, haben sie ja auch gar nichts zu befürchten, meine ich. Oder sind sie halt eben nicht so vorbildlich, wie sie gerne vorgeben? Sonst hätte derselbe Wirtschaftsboss im übernächsten Satz nicht angefügt: Wenn die Initiative angenommen würde, käme sofort eine unkontrollierbare Flut von Klagen auf unsere internationalen Firmen zu.

Aha? Was ist jetzt die Aussage? Für eine Klage braucht es doch immer einen Grund, sie muss eine Ursache haben und einen Missstand anzeigen. Wie soll ich nun eine solche Argumentation verstehen? Steht also doch nicht alles zum Besten? Darum: Hören Sie dann bei der Abstimmungskampagne gut zu.

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