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Firmung erst im Jugendlichen-Alter

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Katholische Kirche Deutschfreiburg

In der katholischen Kirche Deutschfreiburg werden die Jugendlichen im Allgemeinen bis jetzt gefirmt, wenn sie die Primarschule abschliessen und in die Orientierungsschule wechseln. Die Seelsorger möchten das Firmalter nach oben, auf das Ende der obligatorischen Schulzeit (9. OS-Klasse), verschieben. Eine Arbeitsgruppe hat die Ergebnisse einer entsprechenden Abklärung in der Dekanatsversammlung im Bildungszentrum Burgbühl vorgestellt. Nach ihrem Vorschlag könnten die ersten Firmungen nach dem neuen Modell im Jahr 2012 stattfinden.«Das Malaise unter den katholischen Seelsorgern ist gross. Sie erfahren die Schüler in den 5. und 6. Klassen oft nicht als reif genug für die Firmung, die eine persönliche Glaubensentscheidung voraussetzt», erläuterte Bischofsvikar Kurt Stulz gemäss einer Mitteilung an der Versammlung. Die Priester, Pastoralassistentinnen und -assistenten Deutschfreiburgs haben die guten Erfahrungen mit «Firmung 17+» im Bistum St. Gallen zum Anlass genommen, die Erhöhung des Firmalters ins Auge zu fassen. Die Pfarreien Düdingen und Bösingen sind schon auf dem Weg dazu. In Murten und Kerzers läuft seit zwei Jahren die Vorbereitung auf die Firmung in der 3. OS.

Begleitung der Jugendlichen und Pfarreiaktivierung

Es gebe kein ideales Firmalter und schon gar nicht schulklassenweise, doch die derzeitige Lösung befriedige immer weniger, wurde in der Diskussion festgestellt. Die Seelsorger sind überzeugt, dass die Firmung gegen Ende der obligatorischen Schulzeit den Vorteil bieten würde, dass die Jugendlichen in dieser für sie schwierigen Zeit von der Kirche begleitet würden. In einem dreijäh-rigen ausserschulischen Weg, der besonderes Gewicht auf gemeinsame Erlebnisse und Glaubenserfahrungen in Ateliers legt, sollen sie zu einer bewussten Entscheidung für das Leben mit Jesus Christus geführt werden. Dadurch, dass die Ateliers von Pfarreiangehörigen im Ehrenamt durchgeführt werden sollen, würde das vorgeschlagene Modell auch mithelfen, die Pfarrei selber zu dynamisieren. Das Firmprojekt hat damit Auswirkungen auf die gesamte Seelsorge. «In Murten sind die Erfahrungen durchwegs positiv», führte Filippo Niederer aus.Die Seelsorgeteams wurden eingeladen, die Umsetzung der Vorschläge in ihren Pfarreien und Seelsorgeeinheiten zu diskutieren. Idealerweise beteiligen sich alle Pfarreien einer Seelsorgeeinheit an der Umstellung auf die Firmung in der dritten OS-Klasse. In der Seelsorgeeinheit Düdingen/Bösingen ist man schon auf dem Weg zur «Firmung 17+». Im Einverständnis mit dem Bischof können die beiden Pfarreien auf diesem Weg fortfahren. FN/Comm.

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