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Fische, Piraten, Orks – und Hugh Grant

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Fische, Piraten, Orks – und Hugh Grant

Openair-Kino Murten auf der Pantschau mit besonderer Atmosphäre

Ab heute Freitag bis zum 11. August sind auf der Hafenmatte Pantschau in Murten karibische Piraten, mutige Clownfische und weinende Kamele zu Besuch – das Openair-Kino lädt zu 32 Filmabenden ein.

Von IMELDA RUFFIEUX

Gestern Nachmittag hat es in Murten noch geregnet und sogar gehagelt, als ob nicht die Openair-Saison, sondern der Herbst eingeläutet werden sollte. Doch davon liessen sich überzeugte Kinofans nicht abhalten – vor allem nicht, wenn als Startfilm eine so vergnügliche englische Komödie wie «Love Actually» auf dem Programm stand. Hugh Grants charmantes Lächeln liess (zumindest beim weiblichen Publikum) ein paar Regentropfen oder Kälteschauer rasch vergessen.

Vom Wetter abhängig

Trotzdem ist der Erfolg einer Freilichtveranstaltung wie das Openair-Kino natürlich vom Wetter abhängig. Die Vorstellungen im Rekordsommer 2003 waren dementsprechend gut besucht. «Viele entscheiden auch erst in letzter Minute, warten ab, ob sich die Wolken verziehen oder nicht», führte Mitorganisator Roland Röthlisberger aus.

Seit es das Openair-Kino in Murten gibt, musste im übrigen noch nie eine Vorstellung wetterbedingt abgesagt oder abgebrochen werden, wie Mitorganisator Roland Röthlisberger erklärte. Im Gegenteil: Einige der Filme (wie «Mystic River» und «Lord of the Rings») bieten sich gerade zu an, bei etwas ungemütlicher Atmosphäre genossen zu werden.

So richtig zum Abtauchen

Und was könnte angesichts des Standortes so nah am See eine bessere Wirkung entfalten als Filme wie zum Beispiel das Taucherdrama «The Big Blue» oder das Unterwasser-Abenteuer «Finding Nemo»? Für die Organisation des Openair-Kinos zeichnet sich auch in diesem Jahr die Eventfirma Music Service Bern, Openair-Kino Luna AG sowie Murten Tourismus verantwortlich.

700 Plätze bietet das Openair-Kino Murten. «Das ist eine Grösse, die ideal ist für ein Freilichtkino in einer Region wie Murten», erklärte Roland Röthlisberger. Zusammen mit seinem Team hat er in den letzten Tagen die Tribüne aufgebaut und die 10 auf 12 Meter grosse Leinwand installiert. Um den Betrieb sicherzustellen, sind an jedem Abend bis zu 15 Mitarbeiter im Einsatz.

Reizvolle Lage

Nicht nur aus der näheren Region, sondern auch aus Bern reisen viele an; dank der A 1 beträgt der Anreiseweg nicht länger als eine halbe Stunde. «Die Lage am See ist sehr reizvoll – ganz anders als etwa ein Openair in der Stadt Bern oder Zürich», führte Roland Röthlisberger aus.

Für viele sei der Besuch des Sommerkinos wie ein «Abend in den
Ferien oder ein Ausflug mit Ki-
no». «Murten hat als Städtchen auch sonst viel zu bieten. Man kommt etwas früher, isst irgendwo etwas und geht dann zum Abschluss noch ins Kino.»
Auch in diesem Jahr wurde das Filmprogramm so zusammengestellt, dass einerseits bekannte und beliebte Blockbuster («Cold Mountain» oder «The Last Samurai») zum Zuge kommen, andererseits aber auch kleine Filme («Whale Rider», «Die Geschichte vom weinenden Kamel») Platz haben.

Bessere Wirkung auf Grossleinwand

Einige Filme wie «Il Postino» oder «The Big Blue» sind mittlerweile bereits im Fernsehen gelaufen. Man habe sie aber trotzdem ins Programm aufgenommen – einfach, weil sie auf Leinwand im Freien sehr viel besser wirken als auf dem kleinen Wohnzimmer-Bildschirm, führte Roland Röthlisberger aus.

Die Openair-Veranstalter arbeiten bei der Programmauswahl eng mit den Filmverleihern zusammen. Diese sind verständlicherweise daran interessiert, ihre Filme zu zeigen – auch wenn wie zum Beispiel «La Mala Educaciên» noch aktuell in den Kinos läuft. «Das Openair- und das übrige Kino-Publikum sind nicht unbedingt das gleiche», hält Roland Röthlisberger fest. Einige «sparen» sich gewisse Filme mit Absicht fürs Openair auf. «Das Gruppenerlebnis vor einer grossen Leinwand ist nicht zu unterschätzen.»

Internet-Ticket und
musikalische Einstimmung

Erstmal läuft in diesem Jahr der Vorverkauf via Internet. Abendkasse und Movie-Bar sind jeweils ab 19.30 Uhr geöffnet. Die Filme beginnen mit dem Einnachten: Für die ersten Filme heisst dies etwa 21.45 Uhr. Gegen Ende Juli wird auf 21.30 Uhr umgestellt und die letzten Filme beginnen dann um 21.15 Uhr.

Neu ist heuer auch, dass bei einigen Filmen ein musikalisches Rahmenprogramm geboten wird: Die «Steelbrätscher Murten» werden zum Beispiel zu «Pirates of the Caribbean» einstimmen und die Trachtengruppe Murten und Kerzers wird vor der Aufführung von «Geld und Geist» auftreten.

www.open-air-kino.ch

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