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Flüchtig leichte Ausstellung im Museum

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Wechselnde Lichtverhältnisse, eine rasche Bewegung, das Erschauern des Lebens: Was in der Natur und in unserem Alltag flüchtig und schnell passiert, wurde von den Freiburger Kunstschaffenden Odile Gauthier und Ivo Vonlanthen eingefangen und hat sich nun in allen Räumen des Murtner Museums einquartiert.

Die leicht und fliessend daherkommenden Werke integrieren sich in die behäbig schwere Dauerausstellung und stellen einen federleichten Gegenpol dar. Monotypien auf Reispapier, rahmenlose Acrylbilder, frei hängende Werke: Die beiden Kunstschaffenden achteten von Beginn an auf die Kohärenz zwischen Thema und Ausstellung.

Fruchtbare Zusammenarbeit

Das Museum Murten hatte bereits im Jahr 2015 erste Kontakte mit der im Greyerzbezirk wohnhaften Odile Gauthier. «Sie hatte sich gewünscht, mit Ivo Vonlanthen zusammenzuarbeiten, und hat uns eine gemeinsame Ausstellung vorgeschlagen», erklärt Museumsleiter Ivan Mariano.

Vor rund einem Jahr begannen die beiden Profikünstler mit der Arbeit an der Ausstellung. Vom Thema «Flüchtig» ausgehend, arbeiteten beide eigenständig in ihren Ateliers, wobei sie in stetem Dialog blieben. «Durch den Austausch haben wir uns gegenseitig genährt», fasst Vonlanthen die Zusammenarbeit in Worte. Auch die Poesie, von der sich die beiden Künstler gerne inspirieren lassen, hat im Schaffensprozess eine wichtige Rolle gespielt. Gedichte von Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Daniel Boulanger oder Philippe Jaccottet bildeten eine wichtige Inspirationsquelle. «Unsere Bilder sind aber keine Illustrationen dieser Gedichte», unterstreicht Vonlanthen. «Die Poesie inspiriert uns im künstlerischen Prozess.»

Überall im Museum präsent

Da man sich in Murten immer das ganze Museum anschaue, sei es gut, wenn die Bilder überall präsent seien, sagen beide Künstler. So findet man nun in allen Ecken und Winkeln flüchtig leichte Zeugen der temporären Ausstellung. Auch der ungeübte Betrachter kann die beiden Künstler sehr schnell dank ihrer ganz persönlichen künstlerischen Sprache unterscheiden.

Der in Freiburg wohnhafte und in St. Antoni aufgewachsene Ivo Vonlanthen arbeitet gerne in der Natur, macht erste Aquarelle vor Ort und bearbeitet diese dann in seinem Atelier mit Acrylfarben oder Monotypien. Seine Werke werden dadurch sehr vielschichtig, bei genauem Hinsehen kann man darunter auch noch das Ursprungsaquarell ent­decken.

Odile Gauthier hat ihre Monotypien in ihrem Atelier am Greyerzersee geschaffen. Für diese Ausstellung druckte sie mehrere Monotypien übereinander und schuf so vielschichtige, mehrfarbige Werke. «Ich mag den Überraschungseffekt bei dieser Technik», meint sie und weist darauf hin, dass es in ihren Werken immer einen Lichtpunkt gibt. Auch für sie ist die Natur eine wichtige Inspiration und findet sich überall in ihren Werken.

Museum Murten. Vernissage: Sa., 13. Oktober, 18 Uhr.

Programm

Zweisprachige Poesielesung

Nach der Vernissage morgen Samstag können die Werke von Odile Gauthier und Ivo Vonlanthen noch bis zum 9. Dezember im Museum Murten betrachtet werden. Am 4. November findet eine zweisprachige Poesielesung mit Céline Nidegger und Manuela Luterbacher statt. Am 15. November führen die beiden Künstler Odile Gauthier und Ivo Vonlanthen auf Deutsch und am 29. November auf Französisch durch die Wechselausstellung «Flüchtig» im Museum Murten. Die Finissage wird am 9. Dezember im Beisein der beiden Freiburger Kunstschaffenden gefeiert.

cbs

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