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Flüchtlingsdrama im Mittelmeer fordert 700 Menschenleben

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In der Nacht auf gestern kenterte vor der Küste Libyens wieder eine dieser monströs grossen Nussschalen, die Schlepper mit Flüchtlingen zu Hunderten füllen, um der grossen Nachfrage nach Schicksalsfahrten gerecht zu werden und um ihren eigenen schnellen Profit zu maximieren. Das Schiff verliert die Balance, weil sich alle auf eine Seite bewegen, nachdem auf dieser ein Frachter aufgetaucht ist, von dem die Migranten Rettung erhoffen.

700 Menschen schluckt das Meer diesmal, mehr als je zuvor, darum steht nun der Umgang Europas mit dem Strom an Verzweifelten zur Debatte, die um jeden Preis übers Mittelmeer wollen. Einigkeit herrscht heute darin, dass es so nicht mehr weitergehen kann. 

Carlotta Sami, Sprecherin der UNO-Flüchtlingshilfe UNHCR sagte: «Die Worte reichen nicht mehr, es braucht jetzt konkrete Taten.» Italiens Regierungschef Matteo Renzi forderte einen Krisengipfel der EU-Staats- und Regierungschefs zur Flüchtlingsfrage. rig/BZ

Bericht Seite 19

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