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Folklore – gespickt mit Melancholie

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Das Internationale Folkloretreffen Freiburg ist farbig und stimmungsvoll, es ist zuweilen laut, wild und wirbelnd. Dass das Folkloretreffen aber auch Platz bietet für Ruhiges und Besinnliches, zeigte sich gestern am Konzert der Gruppe aus Serbien in einer Art Grotte in der Buvette du Petit Train im Galterental. Unter dem Titel «Melancholische Lieder» führten ein Chor und ein Ensemble vor voll besetzten Rängen klangvolle, wunderschöne Stücke auf. Sowohl ihre Darbietung als auch ihre Kostüme passten gut in die Atmosphäre, welche in der Grotte herrschte. Die Rosen auf der Kopfbedeckung der Sängerinnen und ihre rot geschminkten Lippen sorgten dabei für Farbtupfer vor dem grauen Felsen.

 Die A-cappella-Lieder des Chores berührten die Besucherinnen und Besucher sichtlich, auch wenn die meisten die serbischen Texte wahrscheinlich nicht verstanden. Ergreifend und präzise sangen die neun jungen Sängerinnen ruhige, meist melancholische geistliche und weltliche Lieder. Ebenfalls eindrucksvoll war der Soloauftritt eines jungen Sängers, der innig ein berührend trauriges Stück vortrug. Die Akustik in der Grotte verstärkte die Qualität der Musik zusätzlich. Das sechsköpfige Ensemble, unter anderem mit Gitarre und Klarinetten, überzeugte mit rhythmischen, zuerst verhalten fröhlichen, äusserst schönen Klängen. Und es entliess das Publikum schliesslich mit einem leichten, rhythmischen Stück aus der angenehm kühlen Grotte in die Sommerhitze.

Mitreissender Beginn

Rhythmisch hatte sich bereits der Eröffnungsumzug aller neun Gruppen des 38. Internationalen Folkloretreffens am frühen Dienstagabend gestaltet. Die «Société de Musique de Treyvaux» führte den farbenfrohen Umzug an, gefolgt von den Gruppen aus Brasilien, Ecuador, Guam, Israel, Italien, Serbien, Taiwan, Ukraine und Kenia. Sie alle marschierten vom Perolles zur Universität Miséricorde. Bereits bei den Brasilianerinnen und Brasilianern wippten die zahlreichen Zuschauer am Strassenrand mit–um bei den Taiwanern und Kenianern schliesslich richtig mitzutanzen.

Am Eröffnungsumzug vom Dienstag liess sich das Publikum von den tanzenden Gruppen mitreissen. Bilder Aldo EllenaMit Begeisterung und Eifer tanzten die Gruppen auch am Eröffnungsabend in der Turnhalle Heilig Kreuz. Bilder Vincent Murith

Programm

Heute am Folkloretreffen

18–23.30 UhrIrischer Abend im Dorf der Nationen (Georges-Python-Platz).

18 UhrDegustationen mit der Gruppe aus Serbien im Dorf der Nationen: traditioneller Gulasch mit Weinen und Likören.

20 UhrGalavorstellung «Dem Äquator entlang» (Equilibre).

20 UhrTraditionelle Tänze mit der Gruppe von der Insel Guam (Fribourg Plage).

20 UhrDezentrale Vorstellung in Avry-sur-Matran (OS-Aula; mit Israel und der Ukraine).cs

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