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Fonds für Wild reicht nicht mehr aus

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Der kantonale Fonds für das Wild wies Ende 2018 noch ein Saldo von 3115 Franken aus. Für die 2018 verursachten Wildschäden konnten Entschädigungen von rund 20 000 Franken nicht ausbezahlt werden, da nicht genügend Mittel im Fonds vorhanden waren. Allein im letzten Jahr übertrafen die Ausgaben die Einnahmen des Fonds um 28 000 Franken.

«Angesichts der Situation des Fonds wird das Amt für Wald und Natur eine Analyse vornehmen, um seinen Fortbestand zu sichern und dem Staatsrat bis im Sommer 2019 Sanierungsmassnahmen vorzuschlagen.» Dies schreibt der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von Grossrat Bertrand Gaillard (CVP, La Roche). Dieser hatte in seinem Vorstoss auf die zunehmenden Schäden durch Wildtiere, namentlich Wildschweine, aufmerksam gemacht. Er wollte wissen, welche Massnahmen der Kanton zur Verhütung von Wildschäden ergriffen und welche finanziellen Mittel er dafür eingesetzt hat.

Subventionen als Hauptbeitrag

Aufgrund einer früheren Motion hatte der Grosse Rat das Jagdgesetz geändert und seither dem Fonds für das Wild einen jährlichen Betrag von 130 000 Franken zugesprochen. Diese Subventionen des Kantons bilden noch heute den Hauptbeitrag zur Speisung des Fonds. Dazu kommt eine Taxe bei der Erhebung der Jagdpatente, die 2018 total 123 000 Franken einbrachte.

Den Zuweisungen in den Fonds von 285 000 Franken standen im gleichen Jahr aber Ausgaben von 313 000 Franken gegenüber. Daraus flossen 165 000 Franken zur Entschädigung von Schäden an den Kulturen. Die direkte Verhütung von Wildschäden kostete rund 20 000 Franken, die Weiterbildung der Jäger 64 000 Franken und eine strukturierte Zusammenarbeit 59 000 Franken.

Subventioniert wird etwa das Anbringen von Zäunen. Zudem hat der Kanton die Wildschweinjagd in den letzten Jahren systematisch ausgeweitet.

uh

 

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