Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Forderung abgelehnt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Libanon-Blockade bleibt vorerst bestehen

JERUSALEM. Der israelische Regierungschef Ehud Olmert lehnte die Forderung von Annan ab, die See- und Luftblockade aufzuheben und die israelischen Truppen aus dem Nachbarland abzuziehen. Olmert sagte nach einem Treffen mit Annan am Mittwoch in Jerusalem, dies komme erst in Frage, wenn die jüngste Uno-Resolution vollständig umgesetzt sei.Als Teil davon sollen 15 000 Uno-Soldaten in Libanon stationiert werden, um die Waffenruhe nach dem Krieg zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah-Miliz zu sichern. Die Uno-Truppe soll bis zum 4. November ihre volle Stärke erreicht haben. Gegenwärtig sind 800 von insgesamt 3000 italienischen Soldaten in die Region unterwegs. Frankreich will bis Mitte September ein Bataillon von 900 Soldaten schicken.Die Uno-Resolution 1701 sehe einen festen Ablauf vor, betonte Olmert nach dem Treffen mit Annan. «Israel wird aus dem Libanon abziehen, wenn die Resolution umgesetzt ist», ergänzte er. Damit lehnte Olmert die beiden Hauptbitten ab, mit denen Annan zu den Gesprächen gereist war.Der Uno-Generalsekretär erklärte jedoch, zwischen seiner Sicht und der von Olmert «gibt es keinen grossen Unterschied». Annan hatte sich insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen für ein Ende der Blockade eingesetzt. «Aber es ist auch wichtig, um die demokratische Regierung Libanons zu stärken», sagte er. sda

Mehr zum Thema