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Forscher klärt über invasive Pflanzen auf

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  «Alle Pflanzen, die in der Schweiz kultiviert werden, sind ursprünglich nicht hier heimisch», sagte Heinz Müller Schärer, Biologieprofessor an der Universität Freiburg gestern. Sein Vortrag im botanischen Garten von Freiburg behandelte die Problematik von invasiven, also nicht einheimischen Pflanzen, die sich extrem schnell ausbreiten. Das Referat eröffnete gleichzeitig den vierten und letzten Themenblock des 125-Jahr-Jubiläums der Universität, der unter dem Motto «Die Welt von morgen gestalten» steht und ein abwechslungsreiches Programm zu bieten hat (siehe Kasten).

Ein grosses Problem

«Invasive Pflanzen gehören zu den gewichtigsten ökologischen Problemen der Gegenwart und Zukunft und sind nicht zu unterschätzen», warnte Müller Schärer bereits zu Beginn seines Vortrags. Anhand von Beispielen wie etwa dem Eroberungszug einer invasiven Wasserpflanze machte er auf die Auswirkungen aufmerksam, die solche Pflanzen auf ein Ökosystem haben können.

Ein Käfer gegen Ambrosia

Den Schwerpunkt des Vortrags bildete jedoch seine eigene Forschungstätigkeit. Müller Schärer und sein Team erforschen, ob es möglich ist, mit einem Käfer die invasive Pflanze Ambrosia, die hierzulande zu einem immer grösseren Problem wird, in den Griff zu bekommen. Denn der Käfer der Gattung Ophraella frisst das Kraut in Rekordschnelle. «Wir sind noch nicht ganz sicher, ob der Käfer problemlos zu Bekämpfung von Ambrosia eingesetzt werden kann, ohne gleichzeitig anderen Pflanzen wie etwa Sonnenblumen zu schädigen», so Müller Schärer. Er deute aber alles auf einenerfolgreichen Einsatz hin. lr

Programm

Ein Potpourri von Wissen, Spiel und Spass

Den Start der vierten Veranstaltungsserie macht am 4. Oktober ein Tag der offenen Tür im Institut für Antike und Byzanz an der Pierre-Aeby-Strasse. Das Motto heisst «Die Antike als Spiel». Vorgesehen sind eine Vorstellung der Bereiche des Instituts und ihrer Aktivitäten mit Computerspielen und Rekonstruktionen antiker Spiele, dann eine Ausstellung und Filme zu Thema. Professor Philippe Cudré-Mauroux referiert am Abend des 8. Oktobers zu Informatiksicherheit. Am 9. Oktober wird in der Miséricorde eine improvisierte Vorlesung gehalten, am 10. Oktober lädt Psychologieprofessorin Petra Klumb zur Vermessung des Geistes, mit Experimenten, Workshops und Vorträgen. Die Woche darauf unterhält die Comedy-Show «Academic Circus» das Publikum.fca

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