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Fortschritt oder Rückschritt?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für die Gemeinde und viele Dorfbewohner mag die neue Grüngutabfuhr die Ideallösung sein. Leider nicht für alle. Für viele Mieter, bei denen sich die Verwaltungen oder Besitzer dagegenstellen, kann man nichts machen. Es ist unmöglich, so umweltfreundlich bleiben zu wollen, wie man es jahrelang gewohnt war. Gesund leben, indem man viel Gemüse und Obst isst, das Grüngut vom Kehricht trennt und separat entsorgt. Aber wohin nun mit dem Grüngut, wenn der Container fehlt?

Freut man sich über den geschenkten, wunderschönen Blumenstrauss, kommt schnell der Gedanke im Hinterkopf: «Oje, wohin damit, wenn er verblüht ist?»

Mieter, die kein Auto besitzen und nicht mehr so gut zu Fuss sind, organisieren ein Auto oder nehmen mit dem schweren Kompostkübel in der Hand den zwanzig bis dreissigminütigen Fussweg zur Kevag auf sich und dürfen die nun ebenfalls kostenpflichtige Entsorgung in Anspruch nehmen.

Gratisabholung für die einen (ausser der einmaligen Anschaffung vom Grüngutcontainer und Vignette), mühsamer Aufwand und zudem noch kostenpflichtig für die anderen.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit. Es bleiben nur zwei Lösungen: den Blumenstrauss ablehnen und nur noch tiefgekühltes- oder Dosengemüse essen; oder alles wie früher in den kostenpflichtigen Plastik-Kehrrichtsack stopfen und in den überfüllten Container damit. Das ergibt schlussendlich wieder mehr Plastik und Kehricht, aber das wurde in dieser Bilanz nicht bewertet.

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