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Forum Freiburg: Mit mehr Kongressen und Messen in die Gewinnzone

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Autor: walter buchs

«In den ersten zehn Jahren seines Bestehens hat das Messe-, Konferenz- und Kongresszentrum Forum Freiburg seine notwendige Rolle und grosse Bedeutung für die Freiburger Wirtschaft unter Beweis gestellt.» Dies hat der Verwaltungsratspräsident der Expo Centre SA, der Betriebsgesellschaft von Forum Freiburg, am Donnerstagmorgen vor den Medien festgestellt. Der Weg dahin sei aber mit «grossen und schmerzhaften Schwierigkeiten» verbunden gewesen.

Massnahmen getroffen

Die Flucht nach vorne traten die Verantwortlichen 2006 an mit der Annäherung an das Zentrum «Espace Gruyère» in Bulle und der Verpflichtung von Beat Kunz als Direktor beider Messeplätze. Nach zwei Jahren harter Arbeit mit zahlreichen einschneidenden Massnahmen und einer klaren Strategie in Richtung mehr Eigenmessen zeige es sich, dass man auf dem richtigen Weg sei, stellte der Direktor gestern an einem Medientreffen fest. «Während des Geschäftsjahres 2008 musste sich die Geschäftsleitung von Forum Freiburg neuen administrativen und finanziellen Zwängen stellen, während das Veranstaltungsjahr sehr befriedigend war», räumte Beat Kunz ein.

Tatsächlich stellt man fest, dass der Umsatz von 4,0 Mio. Franken im Jahr 2006 auf 5,6 Mio. Franken im vergangenen Geschäftsjahr gestiegen ist, was einer Zunahme um 40 Prozent entspricht. Trotzdem weist aber das Ergebnis 2008 einen Verlust von rund 880 000 Franken auf. Wie Beat Kunz sagte, ist dieser weitgehend darauf zurückzuführen, dass sich seit 2006 ausserordentliche Aufwendungen von über 700 000 Franken angehäuft hatten.

Senkung der Kosten

Mit der Anstellung eines neuen Finanzchefs vor einem Jahr in der Person von Pierre Castella und der Einführung eines wirksamen Controlling-Systems sei die Lage nun unter Kontrolle. «Das finanzielle Gleichgewicht hat für 2009 absoluten Vorrang», unterstrich der Direktor weiter. Der Quartalsabschluss von Ende März weise denn auch einen Gewinn aus.

Zu den kurzfristigen Massnahmen gehörten eine Reduktion der Gesamtlohnsumme, die mit einem kleinen Abbau des Personals verbunden ist, und der weitere Ausbau des Kongressangebots. Zudem gehe man Zusammenarbeits- und Partnerschaftsverträge z. B. mit Lieferanten ein.

Wie VR-Präsident Eicher ergänzte, hat der hohe Mietzins, der bisher an die Immobiliengesellschaft Agy Expo zu zahlen war, schwer auf das Betriebsergebnis gedrückt. Zur Lösung dieses «brennenden Problems» sei die Arbeitsgruppe «Comstrat», bestehend aus Vertretern beider Gesellschaften, gebildet worden. Dank der Rekapitalisierung der Immobiliengesellschaft sollten diese Kosten künftig spürbar gesenkt werden können. Auf Ende Jahr stehe sowieso die Erneuerung des Mietvertrags an.

An der gestrigen Aktionärsversammlung im Forum Freiburg wurde Grossrat Ruedi Vonlanthen neu in den Verwaltungsrat der Expo Centre SA gewählt. Mit dem Einsitz des Präsidenten der Freiburger Messe in den Verwaltungsrat könnten die Zielsetzungen und Interessen besser aufeinander abgestimmt werden, so VR-Präsident Eicher.

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