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Forum Partnersprachen will Diskussion

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Die Aussagen von Syndic Pierre-Alain Clément im Zusammenhang mit dem einsprachigen Logo der Stadt Freiburg lösten einen Sturm der Entrüstung aus–bei Französisch- und Deutschsprachigen des Kantons. Das Forum Partnersprachen Freiburg hat im Zuge dieser Debatte einen Brief verfasst mit dem Auf- ruf, dass eine gemeinsame Strategie zur Unterstützung der Zweisprachigkeit im Kanton erarbeitet werden soll. Der Brief richtet sich an die Gemeinderäte von Freiburg und Murten, den Murtner Generalrat, den Agglomerationsrat von Freiburg, die Oberamtmänner des Saane- und Sensebezirks sowie den Grossrat und den Staatsrat des Kantons Freiburg.

«Die Städte werden alleingelassen, die Unterstützung des Kantons sollte grösser sein», sagt Bernhard Altermatt, Co-Präsident des Forums Partnersprachen Freiburg und Generalrat der Stadt Freiburg. Das Forum fordert aber auch, dass die Behörden der Stadt Freiburg die Zweisprachigkeit der Stadt anerkennen und diese offiziell als zweisprachig deklarieren. «Dabei geht es uns in erster Linie um die Symbolik», sagt Altermatt. In Sprachenfragen sei die Symbolik das Wichtigste, denn sie ha- be automatisch Auswirkungen auf die Praxis.

Billige Werbung

Das Forum hält in seinem Brief fest, dass die offizielle Zweisprachigkeit Werbung für die Region bedeuten würde. Diese würde erst noch wenig kosten, schreibt das Forum. «Nehmen wir das Logo der Stadt Freiburg», veranschaulicht Altermatt. «Dieses hätte sicher nicht mehr gekostet, wenn es zweisprachig gestaltet worden wäre statt nur einsprachig.»

Ob die Angeschriebenen den Forderungen des Forums nachkommen, ist ungewiss. «Wir haben noch keine Reaktionen erhalten», sagt Altermatt. Der Brief wurde jedoch auch erst Anfang Woche verschickt. Geschieht nichts, will das Forum als Geburtshelfer auftreten: Im Juni organisiert es das Rendez-vous bilingue und will dort allenfalls Vertreter der verschiedenen Behörden einladen.

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