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Forum unterzieht sich dem Wahltest

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Die Personen, die uns in den vergangenen Wochen von Plakaten aus zugelächelt haben, sind am Sonntagnachmittag in der Halle 4 C im Forum Freiburg versammelt. Die Freiburger Nationalrats- und Ständeratskandidaten kommen dort auf Einladung der Staatskanzlei zusammen, um gemeinsam mit ihren Parteifreunden und ihren Angehörigen die Wahlresultate zu verfolgen. In den vergangenen Jahren geschah dies intern im Freiburger Rathaus. Mit dem Standortwechsel nach Granges-Paccot wird dieser Treffpunkt nun öffentlich.

Nicht dieselbe Atmosphäre

Für die Parteien bedeutet dies umdenken und umorganisieren. Kamen sie bisher zum Mitfiebern ins Rathaus und hatten ihren Stamm fix in einem der Restaurants rundherum, sind sie nun am Sonntag im Forum anzutreffen, wie die Parteipräsidenten von links bis rechts auf Anfrage bestätigen. Doch nicht nur: Die FDP etwa behält ihren Stamm im Restaurant du Gothard bei und wird hin- und herfahren. «Wir wollen das lokale Gewerbe unterstützen. Zudem ist die Ambiance in einem grossen Saal nicht dieselbe wie in einem Restaurant», sagt FDP-Kantonalpräsident Didier Castella. Dass die Wahlresultate im Rahmen der Freiburger Messe mitverfolgt werden, findet er keine so gute Idee. «Eine Wahl ist etwas Seriöses, das nicht mit der Messe gemischt werden sollte.»

«Das wird ein Abenteuer»

Lockerer sieht die CVP den Wechsel. «Wir müssen das einmal ausprobieren», findet Kantonalpräsident André Schoenenweid. Auch die SP findet die Idee gut, diesen Nachmittag unter Politikern und Journalisten im Forum der Bevölkerung zu öffnen, wie ihr Präsident Benoît Piller erklärt. Es sei jedoch etwas schwierig gewesen, den Stamm zu organisieren, sagt er. «Wegen den Tickets und den Öffnungszeiten der Restaurants im Forum.» Deshalb hat auch die SP ihren traditionellen Stamm im Restaurant des Arcades beibehalten, wird jedoch erst ab 17 Uhr dort sein.

 Die Bekanntgabe der Wahlresultate findet in den Lokalen der Freiburger Messe statt, da die Verantwortlichen von Forum Freiburg einen entsprechenden Vertrag mit der Freiburger Staatskanzlei abgeschlossen haben. «Das wird ein Abenteuer», sagt Christian Bourqui, Präsident des Organisationskomitees der Freiburger Messe den FN. «Wir können nicht einschätzen, ob wegen der Wahlen mehr Leute an die Messe kommen oder nicht–es wird eine grosse Überraschung.»

In seiner Eröffnungsrede hatte Bourqui letzten Freitag gesagt, «eine Mini-Polemik» sei rund um die Wahlveranstaltung an der Freiburger Messe entstanden: «Einige der Kandidaten finden, die Messe sei ein seltsamer Ort, um die Resultate der Wahlen bekannt zu machen.» Das Organisationskomitee hingegen finde, der Ort sei sehr angebracht und folge einer gewissen Logik, sagt Bourqui mit einem Schmunzeln: «Wie wir aus Erfahrung wissen, verbringen die Kandidatinnen und Kandidaten jeweils sehr viel Zeit an der Messe.»

Platz wurde zu knapp

Der Wechsel vom Rathaus ins Forum nach Granges-Paccot hat gemäss Marc Valloton, Sprecher der Staatskanzlei, zwei Hauptgründe: die knappen Platzverhältnisse im Rathaus sowie das Anliegen des Staatsrates, diesem Anlass mehr Sichtbarkeit zu verleihen und ihn für die Bevölkerung zu öffnen. Nach dem Wahltag ziehe der Staatsrat Bilanz und entscheide, ob auch die Ergebnisse der kantonalen Wahlen im November 2016 im Forum mitverfolgt werden können.

Informationen

Die Spannung steigt…

Am Wahlsonntag können Besucherinnen und Besucher in der Halle 4C im zweiten Stock des Forums Freiburg mit Kandidaten, Parteimitgliedern und Journalisten sprechen. Ab 16 Uhr ist der Eintritt in die Freiburger Messe gratis. Wer bereits früher bei der Veröffentlichung der Wahlergebnisse dabei sein möchte, kann bei der Staatskanzlei gratis Eintrittskarten bestellen.ak

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