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Fragen an Speedwings

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Fragen an Speedwings

Am Mittwochabend hat die Businessflugfirma Speedwings die Öffentlichkeit in Payerne über ihre geplante Niederlassung informiert. Mit rund 400 Personen war die Aula des Gymnasiums gut gefüllt.

Autor: Von ANNICK MONOD und TAMARA BONGARD/La Liberté

Mit den Grossräten Louis Duc und Charly Haenni sowie Philippe Druey, Präsident des Regionalverbandes Broye, war die Politprominenz aus der Broye gut vertreten. Die Absicht des Genfer Geschäftsflug-Unternehmens Speedwings, sich am Rand des Flugplatzes Payerne niederzulassen, hatte in den vergangenen Monaten für viel Gesprächstoff gesorgt (siehe FN von gestern.)Einige der brennendsten Fragen konnten an diesem Anlass geklärt werden:lGeld: «Von der Pyramide bis zu Family Land hat die Broye eine ganze Serie von grossen Projekten erlebt, die wegen ungenügender Finanzierung nicht realisiert werden konnten», sagte Jacques Chassot, Anwohner, ehemaliger Grossrat und ehemaliger Flugplatzangestellter. «Für einmal haben wir ein Projekt, bei dem das Geld schon vorhanden ist!» Die Freiburger Kantonalbank garantiert die Investition in der Höhe von 20 Millionen Franken, präzisierte Damien Piller, Verwaltungsratspräsident von Speedwings. Die Firma plant 20 Arbeitsplätze in Payerne. Es soll eine Gesellschaft gegründet werden, die auch in Payerne Steuern bezahlt, fügt er hinzu.lMilitär: Wer hindert das Militär daran, zukünftig ebenfalls am Wochenende zu fliegen? «Unmöglich», lautete die Antwort von Benoît Studemann, Kommandant der Luftwaffenbasis Payerne. «Sonst müsste das gesamte Lärmkataster überarbeitet werden.» Die Armee habe auch keinen Grund, nach 17 Uhr noch zu fliegen, fügt er hinzu. Dazu fehle ganz einfach das Personal.lLärm: «Stellen Sie sich einmal in die Nähe eines Bauernhofes in Bussy oder Morens», forderte Louis Duc. «Der Fluglärm ist unerträglich!» Ja, antwortete Damien Piller, aber das seien Militärflugzeuge. Die privaten Maschinen seien nicht lauter als ein Rasenmäher, zudem sei mit höchstens vier oder fünf Bewegungen pro Tag zu rechnen. «Man muss auch den Jungen Stellen anbieten können und sich nicht immer nur um die zukünftigen Rentner – wie zum Beispiel die Anwohner des Flugplatzes – kümmern», meinte Philippe Druey.lVetorecht: Der Verband der Anwohnergemeinden verfügt über ein Vetorecht. Die fünf nächstgelegenen Gemeinden besitzen zudem ein individuelles Vetorecht. Die Gemeinde Grandcour hat am Mittwoch angekündigt, davon nicht Gebrauch zu machen. Payerne als Promotorin des Flugplatzes hat ebenfalls kein Interesse daran. Rueyres-les-Prés, Bussy und Morens haben sich noch nicht entschieden.«Wenn Speedwings aufgrund der Opposition der Anwohner auf die Ansiedlung verzichtet, ist der gesamte Flugplatz eine Totgeburt», meinte Druey. Und Damien Piller fügte hinzu, dass die Ausweitung der Flugzeiten unabdingbar sei, um in Payerne Fuss zu fassen.bearbeitet von FN/hi

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