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+ Franz Studer, Marly

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Franz Studer erblickte am 1. November 1936 in Altstätten das Licht der Welt. Er war das vierte von fünf Kindern von Wilhelm und Anna Studer-Meier. Sein Vater starb, als Franz 13 Jahre alt war.

Seine Schulzeit absolvierte er in Altstätten, wo er immer einige gute Freunde hatte. Während der Schulzeit arbeitete er in einer Metzgerei, dabei lernte er viel über die Verarbeitung von Fleisch. Das kam ihm später bei seiner Kochlehre zugute.

Bevor er seine Lehre als Koch in Rorschach beginnen durfte, schickte ihn sein Arbeitgeber ins Welschland nach Ouchy/Lausanne ins «Beau Rivage Palace», um Französisch zu lernen.

Als Franz Studer mit kurzen Hosen und blank geputzten Schuhen samt seinem kleinen Koffer vor dem Beau Rivage stand, war er sprachlos. Noch nie hatte er ein so imposantes Haus gesehen. Das grösste Haus, das er bis dahin gesehen hatte, war das Spital von Altstätten.

Er war mächtig stolz, in einem so noblen Haus zu arbeiten. Zuerst arbeitete er als «passeplatier», als «Bursche für alles». Dies war eine Anlehre für seine berufliche Laufbahn im Hafenrestaurant in Rorschach.

Nach seiner Lehre zog es ihn nach Basel und Biel. 1962 machte er den Wirtekurs in Bern und übernahm das Casino in Herisau und danach den Utenhof in Zürich.

1968 zog Franz mit seiner Familie nach Marly, wo er die Verantwortung für das Personalrestaurant der Ciba-Geigy übernahm. Im Jahr 1991 packte ihn erneut die Lust am Wirten. So übernahm er in Laupen den Löwen.

Franz Studer war stets sehr stolz auf seine beiden Söhne und seine Enkelkinder; auf seinen Enkel Yves, der eine Boxer-Karriere startete, ganz besonders. Jeden seiner Kämpfe verfolgte er mit grossem Interesse. Oft sah er sich die Kämpfe mehrmals an. Auch freute er sich über die gelegentlichen Besuche von Melissa, seiner Enkelin.

In den letzten Jahren hat Franz sehr viel von seinen Kindern und Enkeln gesprochen. Es verging kein Tag, an dem er nicht das eine oder andere von ihnen erwähnte.

Trotz seiner fortgeschrittenen Krankheit spürte man, dass Franz Studer sich über spontane Besuche freuen konnte. So war es auch, als ihn seine Familie vor wenigen Tagen im Pflegeheim besuchte. Am 22. September 2009 ist er friedlich eingeschlafen.

Möge der Herrgott ihn bei sich aufnehmen und ihm ewige Ruhe schenken. Eing.

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