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Französischsprachige Elternräte ohne Eltern

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Seit August 2015 ist das neue kantonale Schulgesetz in Kraft. Schulkommissionen gibt es seither nicht mehr; Elternräte sollen sie ersetzen. Jede Gemeinde legt den Umgang mit den Elternräten selber fest. Die Stadt Freiburg hat auf das laufende Schuljahr hin ihre neuen Schulreglemente eingeführt und regelt darin die Elternräte: Auf der Stufe der OS ist ein einziger Elternrat für alle Orientierungsschulen des Gemeindeverbands und der Stadt vorgesehen. Ganz anders bei den Primarschulen: In der Stadt Freiburg gibt es sieben Schulkreise; sie alle haben einen eigenen Unterrat, dazu kommen drei deutschsprachige Unterräte. Aus den Unterräten werden Delegierte in den Elternrat geschickt.

Doch bei den französischsprachigen Schulen in der Stadt Freiburg hat kaum ein Vater, kaum eine Mutter Interesse angemeldet. «Zurzeit haben wir nur einen Elternrat, der genügend Mitglieder hat», bestätigt Schuldirektorin Antoinette de Weck (FDP). Bei den deutschsprachigen Unterräten hingegen haben sich genügend Eltern angemeldet. «Sie waren vorher schon aktiv in Elternräten, für sie war das nichts Neues», so de Weck. Bei den französischsprachigen Schulen hingegen sei dies eine neue Struktur. Einige Eltern hätten sich nicht gewagt, sich anzumelden; andere seien davon ausgegangen, dass es eh zu viele Anmeldungen habe, und hätten darum aufs Mitmachen verzichtet.

Info an den Elternabenden

SP-Generalrat Marc Vonlanthen sieht noch einen anderen Grund: «Die Schul­direktion hätte besser informieren können.» Statt zusammen mit allen Informationen zum Schulanfang ein weiteres Blatt zu verschicken, hätte die Schule besser auf eine Orientierung am ersten Elternabend gesetzt. Genau das geschieht nun: «Die Lehrerinnen und Lehrer werden an den Elternabenden auf die Unterräte aufmerksam machen», sagt de Weck. Sie geht davon aus, dass bald alle sieben Unterräte voll besetzt sind und ihre Arbeit aufnehmen können.

njb

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