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Fräschels bleibt im «Zug der Zeit»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marjolein Bieri

Nach einer Bauzeit von rund zehn Monaten wurde das neue Kleid des Bahnhofes offiziell eingeweiht. Die Umbauarbeiten beinhalten unter anderem ein neues Perron, wettergeschützte Wartezonen, einen Billettautomaten, Veloparkplätze sowie eine neue Beleuchtung und stellen so eine grosse Komfortverbesserung für die Zugreisenden dar. «Durch die Gesamterneuerung hat Fräschels an Weite gewonnen. Wir sind alle stolz auf unseren neuen Bahnhof», freute sich Alois Schwarzenberger, Ammann der Gemeinde.

Doppelfest mit Zugfahrt

Die Einweihungsfeier fand wegen der schlechten Witterung in einem nahe gelegenen Firmengebäude statt. Nach den offiziellen Ansprachen, Gesangsdarbietungen des gemischten Chors und frischem Salzkuchen war die Festgesellschaft eingeladen, gratis mit dem Zug ins Nachbardorf Bargen (BE) zu fahren, welches ebenfalls seinen neu sanierten Bahnhof feierte. So konnten die anwesenden Behördenmitglieder von Fräschels und den umliegenden Gemeinden, die SBB-Delegation sowie die Dorfbevölkerung selbst den neuen, modernen und komfortablen Bahnhof austesten.

Umbau stärkt Linie

Der Bahnhofumbau bedeutet mehr als einen Komfortschub für Bahnbenützer: Er stellt eine bedeutende Sicherung des Anschlusses des Dorfes an die Bahnlinie dar. In den letzten zwei Jahrzehnten war die Strecke Kerzers-Lyss wiederholt Thema bei den SBB. Man diskutierte, ob die vielen kleinen Haltestellen geschlossen und die Strecke mit Bussen betrieben werden solle. «Die Sanierung dieser Haltestelle lässt hoffen, dass uns die SBB in den kommenden Jahren weiterhin nicht vom Bahnnetz ausschliesst», so Schwarzenberger.

Auch Daniel Lehmann, Oberamtmann des Seebezirks, freut sich über diese Entwicklung: «Der Umbau kennzeichnet eine Stärkung dieser Linie. Fräschels bleibt nun weiterhin mit der Welt verbunden und kann mit dem Zug der Zeit gehen.»

Kampf gegen Vandalismus

Die neu gewonnene Stärkung bringe aber nur etwas, wenn die Bevölkerung die Bahn auch tatsächlich vermehrt nutze und wenn die Gebäude mit Respekt behandelt werden. Um gegen die Gefahr des Vandalismus anzugehen, bat der Ammann die Bürger mitzuhelfen, indem besondere Vorkommnisse bei der Gemeindeverwaltung oder allenfalls direkt bei der Polizei gemeldet werden. «Wir brauchen die Unterstützung eines jeden Bürgers», so Schwarzenberger. In diesem Sinne wurde sogleich auch das jüngste anwesende Dorfmitglied gebeten, das Einweihungsband durchzuschneiden, um den Bahnhof offiziell als eröffnet zu erklären.

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