Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Frauen gestalten mit»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Initiative für die neu gegründete Gruppe «Wü-Fla Frauen» kommt aus den Reihen der Generalrätinnen der Gemeinde Wünnewil-Flamatt. Bei den letzten und vorletzten Wahlen hatten alle Parteien Mühe, Frauen für die Kandidatenlisten für den Generalrat zu finden. Im 50-köpfigen Rat sitzen 15 Frauen. Dies nahmen Ursula Binz (CVP) und Margrit Perler (SP) zum Anlass, über das Thema Frauenförderung nachzudenken.

«Wir haben uns gesagt, dass wir ein Netz schaffen müssen, damit wir Frauen im Dorf besser erreichen», sagt Margrit Perler. Vor allem in der Altersgruppe zwischen 30 und 50 gebe es eine grosse Lücke. «In diesem Alter haben viele Frauen kleine Kinder und sind familiär ausgelastet.» Dass sie sich in ihrer kargen Freizeit nicht in erster Wahl mit Politik befassen mögen, kann Margrit Perler gut verstehen.

Die Gruppe «Wü-Fla Frauen» will mit regelmässigen Anlässen mehr Frauen motivieren, sich aktiv am öffentlichen Leben zu beteiligen. Zwar sind alle Parteien und Fraktionen aus dem Generalrat in der Gruppe vertreten, trotzdem gehe es nicht nur um politische Themen. «Frauen, die teilnehmen, müssen keine Angst haben, dass sie gedrängt werden, in eine Partei einzutreten oder sich auf eine Kandidatenliste setzen zu lassen», sagt Perler. Auch soziale Medien, Vernetzung, Geschichtliches, Wirtschaft, Familie, Freizeit und Auftreten in der Öffentlichkeit stehen auf der Ideenliste. «Alle Themen haben immer einen Bezug zu Frauenanliegen.»

Die Gruppe versteht sie sich nicht als reine Ortsgruppe. Die Anlässe stünden allen Interessierten offen – auch Männern. Der nächste Anlass trägt den Titel «Vo de hörte zu de hütige Zytte» und lehnt sich an das Freilichtspiel «Hörti Zytte» an, das einige aus der Gruppe im Sommer besucht haben. Vier Mitglieder des Hintercher-Theaters werden kurze Szenen spielen, die der Moderatorin Antonia Zurbriggen zum Anlass dienen, eine Diskussion anzuregen. Es geht um das Frau-Sein, um Machtpositionen des Mannes gegenüber der Frau, um Frauen als Freiwild sowie um Berufsaussichten für Frauen und die Belastungen, die sie zu bewältigen haben.

im

Aula, OS-Schulzentrum, Wünnewil, Mi., 8. November, 20 Uhr.

Mehr zum Thema