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Frauenhaus verzeichnete 2013 mehr Aufenthalte

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Die Arbeit im Frauenhaus Freiburg hat im vergangenen Jahr zugenommen. Insgesamt 657 Situationen hat das Frauenhaus betreut, im Vorjahr waren es 620. Zudem hat das Frauenhaus 60 Frauen und 61 Kinder aufgenommen, was ein Plus von 25 beziehungsweise elf Prozent bedeutet. Nicht nur die Zahl der Frauen, auch die Länge der Aufenthalte hat zugenommen. Blieben 2012 viele Frauen nur einige Tage, dauerte der Aufenthalt 2013 bei den meisten Frauen zwischen 15 Tagen und drei Monaten.

Der mit Abstand häufigste Grund für einen Aufenthalt im Frauenhaus war die häusliche Gewalt. Nur 15 Prozent der betroffenen Frauen gaben ihrem Partner eine zweite Chance und kehrten zu ihm zurück. «Das ist der kleinste Anteil, den wir je erlebt haben», schreibt der Verein in seinem Jahresbericht.

Finanzen saniert

Kämpfte das Frauenhaus im letzten Jahr noch mit finanziellen Problemen, konnte es dieses Jahr bei einem Aufwand von 1,4 Millionen Franken ein Plus von 64 200 Franken verzeichnen. Grund für das positive Ergebnis sind unerwartete Spenden; zudem hat der Verein den Kauf eines neuen Statistikprogramms aufgeschoben. «Mit dem Gewinn 2013 können wir unser Eigenkapital, das 2012 erheblich gelitten hat, wieder aufstocken», so der Verein. Nun könne er gelassener in die Zukunft blicken. rb

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