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Frauenraum Freiburg kämpft weiter

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Laurence Bally, Rebecca Giovannini, Danièle Mayer Aldana und Sylvia Rosa Kugler wurden am Donnerstagabend von der Generalversammlung des Frauenraums Freiburg neu in den Vorstand gewählt. Vier Persönlichkeiten, die neuen Wind versprechen. «Allein ist man schneller, aber zusammen kommt man weiter», sagte Rebecca Giovannini, die viel gereist ist, und die Erfahrung gemacht hat, stets mit offenen Armen empfangen worden zu sein.

In Freiburg hilft der Frauenraum Migrantinnen, in der hiesigen Gesellschaft Fuss zu fassen, und allen Frauen, die sich nach persönlichen Umbrüchen neu sortieren wollen: 2018 profitierten über 300 Frauen von Sprachkursen und über 750 von Integrationsworkshops teil. 150 Frauen beanspruchten die berufliche Laufbahnberatung. Über 450 Kinder wurden derweil im Kinderraum betreut. Dass der Frauenraum eine wichtige Lücke im Sozialbereich schliesst, darauf verwies auch die neue Vorstandsfrau Laurence Bally: «Viele Frauen haben mir erzählt, dass sie ohne den Frauenraum nicht überlebt hätten.» Der Frauenraum selber konnte Ende Jahr nur dank einer Finanzspritze von Kanton und Loterie Romande gerettet werden. Dank den 150 000 Franken und der Auflösung der Reserven von 134 000 Franken schloss die Rechnung 2018 mit einem Plus von knapp 150 000 Franken.

Ausgeglichenes Budget

Noch ist der Frauenraum aber nicht über den Berg. Mit viel Zuversicht und grossen Sparanstrengungen schaffte es Direktorin Pascale Michel nun auch, ein ausgeglichenes Budget 2019 zu erstellen. Neue Einnahmen sollen durch eine externe Fundraising-Beauftragte generiert werden. Zusätzliche 50 000 Franken erhält der Frauenraum vom Kanton für neue Leistungsaufträge im Bereich Gesundheit und Integration. Auch die Stadt Freiburg gibt 20 000 Franken für die Kinderbetreuung. Bei den Ausgaben sucht der Verein nach Lösungen, um die «viel zu hohen Mietkosten» an der St.-Peters-Gasse zu senken, wie Michel sagte. «Wir sind mit dem Eigentümer in Verhandlungen.» Zu denken sei auch an einen erneuten Umzug. Im Weiteren muss der Frauenraum seit diesem Jahr mit 30 Stellenprozenten weniger funktionieren.

rsa

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