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Frauensektionen: SP und CVP mit eigener Sektion, SVP will Kräfte nicht verzetteln

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Die Frauensektion der Freiburger SP hat eine lange Tradition, ist zwischenzeitlich aber etwas eingeschlafen. Als Solange Berset letzten März als Parteipräsidentin zurücktrat, war dies Anlass für die SP-Frauen, die Sektion wieder zu beleben. Oberstes Ziel: Wahlkandidatinnen stützen und begleiten, sagt Maryline Vial. Frauen hätten kleinere Netze als Männer, aber auch weniger Zeit für Wahlkampagnen, da sie sich nebst der Politik und der Arbeit auch noch ihren Familien widmeten. «Und weil sie eher Teilzeit arbeiten, haben Politikerinnen oft weniger Geld für ihre Kampagnen als Männer.»

«Wir beleuchten Themen aus Frauensicht und nehmen Themen auf, mit denen sich Männer schwer tun», sagt Tiziana Frassineti, Präsidentin der CVP-Frauengruppe. Als Beispiele nennt sie Schwangerschaftsabbruch und Mutterschaftsversicherung. Frassineti findet, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Politik seien in den letzten Jahren kleiner geworden. «Heute gibt es ebenso Frauen, die sich für Finanzpolitik interessieren, wie Männer, die sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen.» Nach wie vor ein Problem sei bei der CVP die Listengestaltung: «Der Mutterpartei fehlt der Reflex, Frauen und Junge auf die Listen zu setzen.»

Die SVP des Kantons Freiburg kennt keine eigentliche Frauensektion: Die Parteileitung habe entschieden, nebst der Jung-SVP nicht noch weitere Spezial-Sektionen zu eröffnen, sagt Vize-Präsident Daniel Schär: «Dies würde in eine unerwünschte Verzettelung der Kräfte und der Führung münden.» Hingegen hat die SVP eine Frauengruppe – im Unterschied zu einer Sektion ist sie ohne Statuten und Kasse. Diese Gruppe führt regelmässig Besuche durch, beispielsweise in der Strafanstalt Bellechasse, in Pflegeheimen, in Unternehmen oder auf Landwirtschaftsbetrieben. njb

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