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Freiburg: 7 Wahlbüros zu

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Freiburg: 7 Wahlbüros zu

Porto bei brieflicher Abstimmung unnötig

Die Stadt Freiburg reduziert die Anzahl Wahlbüros von acht auf eins. Damit soll der zunehmende Trend zum brieflichen Abstimmen unterstützt werden. Die Antwortcouverts müssen neu nicht mehr frankiert werden.

Von JEAN-LUC BRÜLHART

Das neue Jahr bringt für die rund 20 000 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Freiburg zwei Veränderungen. Von den bisherigen acht Wahlbüros werden sieben aufgehoben. Es sind dies Perolles, Beauregard, Platz, Jura, Schönberg, Neustadt und Au. Als einziges Wahlbüro bleibt das im Wahlkreis Burg an der Chorherrengasse 1 im ehemaligen Gebäude des Bezirksgerichts bestehen. Die erste Abstimmung im neuen Jahr findet am 8. Februar statt.

ÖV benützen

Innerhalb einer Arbeitsgruppe sei ein Wahllokal im Stadtzentrum gesucht worden. «Auch wenn die Stadt selber über Gebäude verfügt, konnten wir nichts Passendes finden», sagte Marc Macherel, Verantwortlicher der Einwohnerkontrolle. Deshalb werden sich die Stimmbürger im Sitzungssaal des Generalrats einfinden müssen.

Macherel hofft, dass die Stimmbürger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an die Chorherrengasse kommen. «Die Bewohner des Burgquartiers sind schon so genug vom Verkehr geplagt.»

Mehrausgaben von 10 000
Franken für Frankatur

Eine weitere Veränderung betrifft die Frankatur bei der brieflichen Abstimmung. Neu muss der Stimmrechtsausweis bei der Rücksendung nicht mehr wie bisher frankiert werden. Damit fallen für die Stadt Freiburg Mehrausgaben in der Höhe von rund 10 000 Franken an.

Seit der Einführung im November 1999 hat das briefliche Abstimmen an Beliebtheit gewonnen. Wurde
damals diese Variante erst von 47 Prozent gewählt, haben am ersten Wahlgang für die nationalen Wah-
len im Oktober 2003 bereits
70 Prozent per Post abgestimmt. Dazu kommen die deponierten Stimmabgaben beim Stadthaus. Laut Macherel macht in den Kantonen Bern und Genf der Teil an Leuten, die nicht an der Urne abstimmen, bereits 85 beziehungsweise 94 Prozent aus.

Ein bis sechs Prozent an der Urne

Die Quoten der an der Urne Abstimmenden dagegen ist in der Stadt Freiburg tief. Am Freitag vor dem Wahlsonntag waren es zuletzt ein Prozent, am Samstag vier Prozent und am Sonntag sechs Prozent.

Gemäss Macherel wurden die Veränderungen in Absprache mit den Parteien beschlossen. Im Laufe dieser Woche werden die Stimmbürger der Stadt Freiburg das Stimmmaterial für den 8. Februar erhalten.

Abstimmen über Internet?

Und wie sehen die Wahlverfahren in Zukunft aus? In Genf kommt bereits eine Maschine zum Einsatz, die pro Stunde 7500 Stimmzettel elektronisch auswerten kann. Gemäss Macherel fehlt aber im Kanton Freiburg die Gesetzesgrundlage, um ein solches optisches Datenlesegerät einzuführen. Das Gerät würde rund 30 000 Franken kosten.

Ein weiterer Schritt wird das Abstimmen über Internet sein. Erste erfolgreiche Versuche wurden bereits in einer Genfer Gemeinde durchgeführt. Gemäss Macherel sind Studenten der ETH Lausanne daran, die Sicherheit des Systems zu prüfen.

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