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«Freiburg auch by night» findet eine klare Mehrheit

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Der Staatsrat muss eine Ausdehnung der Öffnungszeiten von Nachtbetrieben und die Aufhebung der sogenannten Bedürfnisklausel für Nachtrestaurants prüfen. So will es der Grosse Rat. Mit 97 Ja- zu zwei Nein-Stimmen erklärte er gestern eine entsprechende Motion der Grossratsmitglieder Johanna Gapany (FDP, Bulle) und Romain Collaud (FDP, Massonnens), welche unter dem Motto «Freiburg auch by night» steht, für erheblich. Ursprünglich hatten die beiden Motionäre sogar noch viel weiter gehen wollen und eine Totalrevision des Gesetzes über die öffentlichen Gaststätten gefordert. Mit 99 zu eins Stimmen hiess das Kantonsparlament gestern jedoch einen Gegenantrag des Staatsrats gut, welcher dieses Ansinnen aus der Motion ausklammern wollte.

«Das Freiburger Nachtleben stirbt langsam», begründete Collaud im Ratsplenum seine Motion. «Betroffen ist ein ganzer Wirtschaftszweig.» Sämtliche Fraktionen pflichteten ihm bei. «Finden die Nachtschwärmer hier kein ausreichendes Angebot, so weichen sie eben nach Bern oder Lausanne aus», sagte etwa Paola Ghielmini Krayenbühl (Grüne, Corpataux). Roger Schuwey (SVP, Im Fang), selbst seit über 30  Jahren Gastwirt, hielt es gar für unumgänglich, dass zu einem späteren Zeitpunkt doch eine Totalrevision des entsprechenden Gesetzes nötig werde. Elias Moussa (SP, Freiburg) mahnte, auch den Arbeitnehmerschutz derjenigen, die in den Nachtbetrieben arbeiten, nicht zu vergessen. Lediglich Christian Ducotterd (CVP, Grolley) bekannte offen, dass er die Motion ablehne – «zum Schutz unserer Jugend».

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